Krebsberatungsstellen

Shownotes

Wo bekomme ich Hilfe, wenn mich nach einer Krebsdiagnose Fragen, Sorgen oder Ängste beschäftigen? Wer unterstützt mich, wenn ich nicht weiß, an wen ich mich wenden soll?

Während einer Krebserkrankung gibt es verschiedene Anlaufstellen, die Betroffene und Angehörige begleiten können – von Ärztinnen und Ärzten über Rehakliniken und Selbsthilfegruppen bis hin zu Krebsberatungsstellen. Letztere haben wir auch in vielen unserer HAMMerstark Folgen schon als wichtige Adresse für weiterführende Unterstützung genannt. Aber was genau passiert dort eigentlich?

In dieser Folge wollen wir deshalb endlich Licht ins Dunkel bringen. Gemeinsam mit Carlita Metzdorf-Klos, Leiterin der Krebsberatungsstelle in Trier sprechen wir darüber, mit welchen Fragen man sich an eine Krebsberatungsstelle wenden kann, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist und wie eine Beratung konkret abläuft.

Außerdem erfahren wir, welche Sorgen Betroffene und Angehörige besonders häufig beschäftigen, welche Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten noch viel zu wenig bekannt sind und warum man nicht erst warten sollte, bis einem alles über den Kopf wächst.

Eine Folge für alle, die wissen möchten: Wo kann ich mich hinwenden, wenn ich mit meinen Fragen rund um die Krebserkrankung nicht allein bleiben möchte?

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00:00:05: Wir wollen Krebspatienten und ihre Angehörigen auch auf das Leben nach der Akuttherapie vorbereiten, denn Krebs hinterlässt Spuren.

00:00:18: Wir machen Mut und zeigen euch vor allem dass ihr mit euren Gedanken und Herausforderungen mit und nach Krebs nicht alleine seid!

00:00:25: Ihr seid hammerstark.

00:00:29: Eine Krebsdiagnose bringt oft nicht nur die Krankheit selbst mit sich, sondern auch unglaublich viele Fragen, Sorgen und Unsicherheiten.

00:00:38: Und ganz ehrlich?

00:00:39: Niemand sollte das alles alleine durchstehen müssen!

00:00:42: Zum Glück gibt es viele verschiedene Anlaufstätten, die Betroffenen und Angehörige auf diesem Weg begleiten können – natürlich zum Beispiel unsere onkologischen Rehakliniken wie die Hamm Kliniken, Selbsthilfegruppen, Psycho-onkologische Angebote oder auch andere Unterstützungsnetzwerte.

00:00:58: Und eine ganz wichtige Rolle spielen dabei auch Krebsberatungsstellen.

00:01:03: Denn egal ob direkt nach der Diagnose, mitten in der Therapie, nach der Reha oder sogar noch Jahres später oft tauchen immer wieder neue Fragen auf.

00:01:14: An wen kann ich mich wenden?

00:01:16: Welche Unterstützung gibt es?

00:01:18: Wie gehe ich mit Ängsten um?

00:01:20: Welchen Hilfen stehen wir zu und was mache ich eigentlich wenn ich merke dass mir irgendwie gerade alles zu viel wird?

00:01:26: Und in ganz vielen Hammerstarkfolgen haben wir die Krebsberatungsstellen ja auch deshalb schon als wichtige Anlaufstelle und Informationsquelle erwähnt.

00:01:35: Heute wollen wir endlich mal genauer hinschauen!

00:01:39: Dafür habe ich heute jemanden zu Gast, der genau das Thema jeden Tag erlebt und begleitet und deswegen freue ich mich.

00:01:46: hallo und herzlich willkommen Carlita Metzdorf-Kloos.

00:01:49: Hallo Carlita, du bist Diplom-, Pädagogin-, Psycho-Onkologin und Leiterin des Beratungszentrums in Trier.

00:01:59: Richtig?

00:02:00: Ja, stimmt!

00:02:01: Sehr schön!

00:02:02: Schön dass Du da bist – ich freue mich total!

00:02:06: Und wir beide, wir hatten ja jetzt irgendwie so ein, sagt man doch heute so einen Full Circle Moment.

00:02:13: Weil eigentlich haben wir uns kennengelernt auf der Burg Ebernburg wo ich letztes Jahr von euch eine Mitarbeiter Fortbildung betreuen durfte und da eine Schulung halten durfte.

00:02:22: Heute habe ich dich als Expertin bei mir und kann von dir noch ganz viel lernen!

00:02:27: Ja, freut mich dass das solche Effekte nach sich gezogen hat.

00:02:31: Das war ja hochinteressant Dein Beitrag vergangenes Jahr und das ist wir jetzt ich, stellvertretend für die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz heute hier mitwirken darf.

00:02:43: Das hätte ich mir im November noch nicht räumen lassen.

00:02:46: also insofern vielen Dank dafür!

00:02:49: Und sehr schön dass wir die Gelegenheit heute bekommen.

00:02:52: Ja da freue ich mich auch total darüber.

00:02:54: Also auch danke dir jetzt schon vorab und etwas mir eben schon verraten du bist ein bisschen nervös.

00:03:00: es dein erster Podcast.

00:03:02: Ja, ich bin etwas nervös tatsächlich.

00:03:06: Das kriegen wir mit Sicherheit richtig gut hin und wie bei meinen anderen Gästen möchte ich auch dir zu Beginn ein paar kleine Fragen stellen damit dich unsere Hörerinnen und Hörern ein bisschen besser kennenlernen können und vielleicht noch so ein bisschen um die Aufregung abzuschütteln.

00:03:22: Gerne!

00:03:23: Bist

00:03:23: du bereit?

00:03:24: Ja.

00:03:26: Erste Frage.

00:03:27: Bist Du früh auf Steherin oder eine Nachtäule

00:03:30: Eine Frühaufsteherin.

00:03:33: Ah, schon Thema.

00:03:33: oder erst als Erwachsen bist?

00:03:37: Ja ich würde das so formulieren.

00:03:39: Als junge erwachsene Frau konnte ich dann auch schon mal bis elf- zwölf Uhr schlafen aber das ist schon lange irgendwie vergangenheit.

00:03:48: ja.

00:03:50: Sehr gut und jetzt heute Morgen ist er noch relativ früh wo wir aufnehmen wie trinkst du denn deinen Kaffee am liebsten?

00:03:57: Ich trinke gar keinen.

00:03:58: Nein!

00:03:59: Doch, ich trinque schwarzen Tee.

00:04:03: Oh auch gut den mag ich auch.

00:04:05: und den mit Milch oder ohne?

00:04:07: Ohne.

00:04:08: Ohne Milch wow.

00:04:09: Ein Dajiling also.

00:04:11: oder es gibt auch verschiedene Sorten die ich mag aber morgens so zum Sanft in den Tag starten nehme ich was leichtes Plumiges

00:04:20: sehr schön.

00:04:22: Und jetzt schon die letzte Frage.

00:04:24: Was ist denn dein Lieblingsfilm?

00:04:26: Hast du so was?

00:04:28: Mein Lieblungsfilm?

00:04:29: Oh, jetzt muss ich herrschaft!

00:04:31: Ich bin in Filmen echt schlecht.

00:04:35: Ich müsste glatt meinen Mann anrufen und fragen der müsste es.

00:04:41: Ich habe keine Plattform für Schauspieler, Regisseure oder Filmtitte.

00:04:53: Der Telefon-Joker, das hatten wir auch noch nicht.

00:04:55: Das wäre aber genial!

00:04:57: Ja der weiß es.

00:04:58: manchmal erzähle ich von dem Film und dann fällt mir der Titel nicht ein und dann rufe ich meinen Mann an und sage hör mal Pauli, ich habe gerade von dem und dem Film erzählt wie hieß er denn nochmal?

00:05:09: Ne du meinst den und den und der heißt so und so.

00:05:13: Er weiß das immer.

00:05:14: Ich weiß nicht woher das nimmt.

00:05:16: Intuitiv!

00:05:18: Aber ich finde, das sagt noch viel mehr über dich als dein Lieblingsfilm.

00:05:22: Wie schön dass bei dir und deinem Mann zu Hause läuft.

00:05:25: Also perfekt!

00:05:26: Ja in dem Fall ja.

00:05:27: Das sagt viel

00:05:28: über euch und eure Beziehung aus.

00:05:30: Und dein Lieblingsfilm bleibt jetzt ein Mysterium.

00:05:33: aber wir haben Pauli kennengelernt ist doch viel wichtiger.

00:05:36: Genau, Paul hat jetzt auch einen Part.

00:05:38: Sehr schön.

00:05:40: Und jetzt sind wir auch ein bisschen locker gemacht glaube ich.

00:05:43: So oder so kann man das jetzt übertragen

00:05:46: Sehr gut.

00:05:47: Dann kommen wir jetzt lieber zum eigentlichen Thema, wo ich dich nicht mit irgendwelchen Lieblingsfilmen quäle.

00:05:54: Ich habe ja schon eingangs gesagt Wir sprechen in den Hammer stark folgen meistens am Ende ganz oft über die Krebsberatungsstellen weil wir dann immer wieder Die Fragestellen an wen kann ich mich denn wenden, wenn ich weitere Fragen zum Thema habe?

00:06:08: Natürlich kann man sich auch noch in die Reakliniken wenden.

00:06:11: Wir geben auch Kontaktdaten mit raus an unsere Patienten.

00:06:14: Allerdings ist das ja irgendwie dann auch begrenzt.

00:06:18: Wir sind keine Beratungsstelle und ihr seid es schon.

00:06:22: Das heißt eigentlich ist es im Namen ganz klar drin.

00:06:25: Bau, Krebsberatungsstelle.

00:06:27: Ich habe trotzdem manchmal das Gefühl dass viele Menschen gar nicht so richtig wissen was sie ja eigentlich macht.

00:06:33: und es klingt muss man auch sagen vielleicht so ein bisschen ist es ein langes Wort so ein bischen nach Amt, ein bisschen nach Behörde.

00:06:41: deswegen die erste Frage ganz klar Was macht ihr denn eigentlich bei euch in den Krebs beratungsstellen?

00:06:48: Ja, also grundsätzlich bieten wir professionelle Hilfe an.

00:06:52: Also auch mir ist das Wort Einfühlsamen sehr wichtig weil wir ja hier über ein schweres Thema sprechen.

00:07:01: Wir bieten professionelle und einfühlsame Hilfe für an krebserkrankte Menschen und ihre Angehörigen an und zwar in allen Krankheits- und Behandlungsphasen Und vielleicht nochmal so zusammengefasst in allen nichtmedizinischen Fragen rund ums Thema Krebs, um das abzugrenzen.

00:07:22: Ja da gibt es vielleicht so drei Überschriften die man drüber setzen könnte.

00:07:27: also was ist eigentlich Psycho-Onkologie und was bedeutet dass Psycho Onkologische Unterstützung?

00:07:33: Und sozialrechtliche Fragestellungen und natürlich auch bieten wir in einem geschützten Raum ergänzende Angebote.

00:07:41: Und psychionkologische Unterstützung bedeutet ja Hilfe bei der Verarbeitung von Ängsten und Belastungen, also eine Krebserkrankung und Behandlung ist kein Spaziergang und das macht was mit dem einzelnen Menschen Und er braucht vielleicht manchmal einen Platz, wo er ganz neutral und ungeschminkt über sich und seine Lebenssituation sprechen kann.

00:08:07: Weil häufig ist es ja auch wenn eine intakte Partnerschaft da ist ne gute Familie im Rücken.

00:08:14: aber oft sind die Angehörigen mit belastet und mit betroffen Häufig erkrankte selbst noch mal etwas zurück, sodass wir ihnen hier erstmal einen Rahmen bieten wo sie sich mit ihrer existenziellen Lebenssituation aus unterschiedlichen Perspektiven beschäftigen können.

00:08:37: Das eine das andere natürlich in sozialrechtlichen Angelegenheiten.

00:08:43: es ist ja in der Regel von heute auf morgen nichts mehr so wie es vorher einmal war Wenn ich berufstätig war, fehlt vielleicht ein Einkommen.

00:08:51: Ich habe vielleicht auch Kinder zu versorgen.

00:08:54: Wo bekomme ich dort Hilfen her?

00:08:56: Wenn ich in der Akutbehandlungsphase bin mein Partner aber arbeiten muss sich nicht freistellen lassen kann.

00:09:03: Vielleicht keine Großeltern verfügbar.

00:09:06: also wieder Eingliederung in den Job.

00:09:10: du hast eben von euren Angeboten in den Rehakliniken wo ja viele erkrankte erstmal sehr gut, aufgefangen und umfassend informiert.

00:09:19: Und wieder sage ich mal mit einem schönen Rucksack hoffentlich ausgestattet zurück ins normale Leben kehren.

00:09:27: aber dann fängt es ja oft auch erst einmal an im Alltag.

00:09:30: und da wenn ich berufstätig war beispielsweise Ja Wie mache ich das überhaupt?

00:09:37: Habe ich einen Anspruch auf Wiedereingliederung, wer sind meine Ansprechpartner.

00:09:41: Also alles sozialrechtliche Schwerbehinderungen Beratung zu Reha zur Pflege also der ganze sozialrechtlichen Hintergrund den ja viele Menschen auch gar nicht kennen die ihre Pflichten kennen aber oft ihre Rechte nicht Auch oft ungeübt sind im Umgang mit Behörden sehr, sehr viele Menschen sehr bescheiden sind und auch nicht unbedingt in Anspruch nehmen wollen was ihnen vermeintlich nicht zusteht.

00:10:14: Der ganze Komplex um die Krankheit und Behandlung und ich sage mal der Stein der ins Wasser fällt und Kreise zieht und alles was da mit in Berührung kommt.

00:10:24: Und bei den ergänzenden Angeboten ist es so, ihr in der Reha-Klinik habt ja ein tolles Unterstützungsangebot kreative Verfahren, Sport und Entspannung.

00:10:37: In der Ambulanz gibt's das ja so nicht – leider!

00:10:40: finde ich sehr schade, aber wir ergänzen uns ja da auch.

00:10:43: Und natürlich gibt es viele Anbieter im Umfeld, Fitnessstudios und VHS-Kurse was alles sicherlich sehr hilfreich ist und für die ein oder den anderen auch passt.

00:10:56: Aber wir erleben oft im Alltag, dass es Übergänge zu gestalten gibt.

00:11:01: Und ich sage mal, wir haben so eine Brückenfunktion manchmal das aus dem vorherigen Leben wo die Erkrankten herkommen und das zukünftige... Da gibt's Übergänge zu und Prozesse zu gestalten.

00:11:15: Und da bieten wir unter einer Käseklocke sag' ich mal im geschützten Rahmen auch entsprechende Angebote, ob jetzt Entspannung oder Ski-Gong.

00:11:27: Oder jetzt gerade hatten wir einen umfassender Entspanningskurs mit unterschiedlichen PMR Autogenem Training begonnen aber auch Gedächtnestraining was ein ganz wesentliches Element ist wo viele Erkrankte darüber berichten.

00:11:42: ich bin unkonzentriert Ich kann mir nichts mehr merken also auch noch mal neue Ängste aufkommen.

00:11:49: Also wir versuchen da die Lücken zu schließen mit auch kompetenten und seriösen Dozenten und Referenten, damit wir den Menschen hier regional ebenso wie soll ich sagen ein bisschen den Steigbügel hinhalten um nochmal auf den Sattel- und aufs Pferd draufzukommen.

00:12:06: Damit sie sich noch mal in sich selbst sicherer fühlen und merken ja auch nach einer Krebserkrankung und Behandlung geht das Leben weiter Und ich kann da wieder voll umfassend irgendwie in meinem Alltag stehen.

00:12:23: Ja, und vollumfassender ist ja auch irgendwie euer Angebot.

00:12:25: also das ist das erste was sich auf jeden Fall schon mal mitnehmen kann.

00:12:29: es hört sich doch erst so ein bisschen Krebsberatungsstelle klingt erstmal so ein bisschen trocken, aber es ist ja Wahnsinn und ich finde gerade diesen Begriff den du genannt hast Übergänge zu schaffen.

00:12:40: Ist glaube ich das was alles so ein bissel zusammenfasst.

00:12:43: also ob das jetzt auf psychologischer sozialrechtlicher Ebene ist oder auch eben den Übergang Ja, wie du es schon sagst, Kursen die aber in Fitnessstudio oder VHS sind.

00:12:54: Das ist dann doch noch mal eine andere Richtung.

00:12:57: Das erleben wir ja quasi auch jeden Tag in der Reha.

00:13:01: Die letzte Podcast-Folge haben wir tatsächlich auch über Gedächtnis und Kontrationsbeschwerden aufgenommen.

00:13:07: das ist ein ganz wichtig essentielles Ding gerade für eine berufliche Wiedereingliederung am Ende oder um seinen ganz normalen Alltag zu stemmen.

00:13:15: Wir haben's von Einkaufslisten gehabt und solche Sachen, wenn man nicht nur für sich einkauft sondern vielleicht für die Angehörigen noch oder für zu pflegende Eltern etc.

00:13:26: Da darf man ja auch nichts vergessen.

00:13:28: Und da ist es auch wichtig dass du seriös Ansprechpartner hast?

00:13:32: Genau das ist uns auch besonders wichtig im Zeitalter des Internets.

00:13:36: Das wissen wir.

00:13:38: je nach Persönlichkeitstypus surfst du und kommst vielleicht auch auf Foren ohne die jetzt in Abrede zu stellen.

00:13:46: aber Es ist sehr viel Achtsamkeit gefordert und uns es eben ein besonderes Anliegen, auch seriöse Informationen und Ansprechpartner in den jeglichen Fragestellungen dann auch hinzuziehen zu können oder auch den Austausch unter Gleichbetroffenen zu fördern.

00:14:05: Gesprächskreise für Angehörige, für Hinterbliebener-Angehörigen.

00:14:10: Für Betroffene auch für Männer die jetzt vielleicht andere Themen noch mal haben.

00:14:16: also das alles verbirgt sich eigentlich unter dem was du eingangs sagst ist die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz Krebsberatungsstelle.

00:14:25: Was stellt man sich darunter eigentlich so genau vor?

00:14:27: Also hier ist so ein ganzes Potbury an Angeboten für Menschen, die hoffentlich hier das finden was ihnen hilft und wenn nicht dann helfen wir ihnen einen anderen guten Platz zu finden.

00:14:43: Wenn man als Patient auf solche Worte trifft, dann fühlt man sich doch schon gleich ein bisschen sicherer.

00:14:50: Ich hoffe sehr, ich hoffe sehr.

00:14:53: Gibt es denn aus deiner Erfahrung heraus so typische Momente im Verlauf der Krankheit?

00:14:59: Du hast ja gesagt, dass ist in jedem Teil des Verlaufs einer Krankheit können Menschen zu euch kommen.

00:15:03: Aber gibt es typische Momente, wo du sagen würdest die Menschen brauchen besonders häufig Unterstützung?

00:15:11: Ja also ich wie ich eben sagte ich denke das ist ganz individuell.

00:15:16: erstmal aber sicherlich auch in allen Phasen der Erkrankung und Behandlung vor also während und nach.

00:15:24: Wir haben tatsächlich schon manchmal Anfragen bevor überhaupt etwas gestartet ist.

00:15:31: Da erinnere ich mich an eine junge Mutter mit einem dreijährigen Sohn, da hatte der Großvater Darmkrebs diagnostiziert und sie war in Sorge ob das jetzt genetisch ihr Kind treffen könnte.

00:15:44: wir verweisen dann natürlich an die Mediziner Das ist ganz klar also schon manchmal vorher Aber hauptsächlich während und nach der Behandlung im Grunde genommen, also in der Akutphase wo die Belastungsspitzen ja auch sehr hoch sind.

00:16:02: Dann wenn Neuerkrankungen auftreten es ist ja so auch das mal eine Krebserkrank schon einige Jahre zurückliegt und dann sich leider Gottes ne Neuerkrankung drauf sattelt.

00:16:15: Also da kommen hier auch Erlebnisse sofort wieder plastisch hoch und man braucht jemanden vielleicht zum Sortieren.

00:16:23: Ich drück's mal so ein bisschen salopp aus, natürlich bei Rezediven oder wenn sich die gesundheitliche Situation sowieso grundsätzlich verschlechtert.

00:16:33: Wenn es in die Paliation geht da hat mir heute morgen noch eine Mutter von einer jungen Tochter, die ist ein zwanzig eine Mail geschrieben.

00:16:43: Die am Wochenende jetzt auf Palliativstationen aufgenommen wurde.

00:16:47: also ob ich vorbeikommen könnte und erst mal da aber auch in... Ich will es nicht nur so dunkel skizzieren, so düster sondern auch da wo ich merke im Alltag.

00:17:01: ich bin zwar wieder gesund ich kann auch meinen normalen Alltag leben Aber da sind noch ganz viele Reste irgendwie, wo ich damals nicht hingeguckt habe.

00:17:12: Weil ich da keine Kapazitäten zu hatte.

00:17:15: also auch das kommt häufig vor.

00:17:19: ja

00:17:19: und würdest du das dann sagen?

00:17:22: Zu diesen Menschen die jetzt erst mit ihren Resten zu dir kommen Mensch Das ist vielleicht ein bisschen zu spät gewesen oder Es gibt ja auch viele, du hast eben gerade gesagt viele sind so sehr bescheiden.

00:17:34: Viele Menschen und viele sind ja auch so ich muss erst mal stark sein funktionieren das wird jetzt erstmal durchgehauen.

00:17:43: Erlebst du dass manche Menschen für dein empfinden ein bisschen zu spät kommen?

00:17:50: Also das ist jetzt eine schwierige Frage.

00:17:53: also ich bin ja nicht der Nabel der Welt umso zu sagen aber Ich sehe es eher aus der Perspektive, dass der Mensch dann Hilfe in Anspruch nimmt wenn für ihn die Zeit reif ist.

00:18:09: Also manchmal sehen wir den Erkrankten ja gar nicht die Belastung an und auch im Kliniksetting, wo sehr viele... Also unser Gesundheitssystem bietet ja Gott sei Dank viele Unterstützungsleistungen.

00:18:24: Und auch die Kolleginnen und Kollegen in den Kliniken, in den Praxen sind ja alle hoch engagiert in der Reha-Klinik.

00:18:33: aber nicht jeder Mensch ist in jedem Zeitpunkt auch breit sich und seinen Erfahrungen zu stellen das ist eine Form von Selbstschutz.

00:18:44: Und vor dem Hintergrund sehe ich es etwas entspannter, dass ich denke dann wenn der Leidensdruck ein bestimmtes Maß hat.

00:18:55: so funktioniere, wie ich früher funktioniert habe.

00:18:59: Dann suche ich mir ja

00:19:00: Hilfe.".

00:19:01: Natürlich haben bis dahin viele Menschen Schlafstörungen entwickelt beispielsweise oder sind erschöpft und später stellt sich raus es ist vielleicht sogar ein Fatigue was sich entwickelt oder ausgeprägt hat.

00:19:17: Natürlich leiden die Menschen in der Zwischenzeit, aber schlussendlich sind sie immer diejenigen, die entscheiden.

00:19:24: an welchem Punkt lasse ich auch jemand fremden.

00:19:28: In Anführungszeichen auch an mich ran.

00:19:31: Sind die Narben jetzt verheilt?

00:19:33: Sind die Wunden verheilt?

00:19:34: Sind Sie vernabbt oder fange ich wieder an die Krüsten da aufzukratzen um auch mal da so ein Bild zu skizzieren?

00:19:42: und wenn ja was mache?

00:19:47: Ja, also das ist eine sehr komplexe Frage wo ich vielleicht nochmal zusammenfassend sagen würde.

00:19:55: Der Mensch den es betrifft der wird dann zu dem Zeitpunkt Hilfe in Anspruch nehmen wenn er merkt jetzt muss ich mich kümmern um mich und mich selbst kümmer.

00:20:08: Das finde ich auch sehr schön dass man dann einfach sagt Es gibt kein zu spät.

00:20:12: Also ach, wärst du doch mal früher gekommen.

00:20:15: Ich finde es gibt einen auch so ein bisschen diese notwendige Sicherheit zu sagen.

00:20:18: Egal selbst wenn ich jetzt vielleicht in diesem Podcast das erste Mal von Krebsberatungsstellen höre und meine Akutphase ist aber schon eine ganze Weile vergangen kann ich mich trotzdem wenn ich merke ich könnte da an der richtigen Stelle sein mich an euch wenden und ihr sagt nicht sorry dass ist jetzt zu lange her

00:20:38: Nein, auf gar keinen Fall.

00:20:39: Also da wo die Krebserkrankung noch irre ich habe ja eben mal von dem Stein ins Wasser werfen also gibt es ja manchmal ganz kleine Kreise und ganz große Kreise Und wenn man dann so am Wasser steht und dem zuschaut kann das ja auch schon Mal eine bestimmte Weile brauchen und so ist Es eben Ja auch bei uns Menschen.

00:20:59: also Ich finde in So einer akut Behandlung Ungeheuer viel Hochachtung vor den erkrankten Menschen, die natürlich sich einlassen auf eine gute Medizin.

00:21:11: Nichtsdestotrotz aber auch unsicher sind zu sind fremdbestimmt sie verstehen vieles nicht und dass Sie da Ihre Energien bündeln ihre Kräfte haushalten und sagen Da muss ich jetzt die Zähne zusammen und durch Und hinterher, wenn ich dann wieder alles hinter mir habe ist alles gut.

00:21:30: Aber manchmal... Es ist ja oft auch so das dann alles gut ist und ausgestanden aber manchmal hat es halt so eine Nachwirkung.

00:21:38: Das geht dann nochmal nach.

00:21:42: Ich würde nicht sagen dass es zu spät ist auf gar keinen Fall also gar keinen fall.

00:21:47: Ja,

00:21:48: das ist gut!

00:21:50: Wenn es keinen zu spät gibt, gibt das aber irgendwas wo du dran denkst.

00:21:54: So Mensch dass sag ich den Patienten immer wieder ob das jetzt irgendwelche Unterstützungsangebote sind Rechte oder irgendwelchen andere Hilfen wo du dir manchmal denkst Ach warum kennt das eigentlich keiner?

00:22:07: Oder wäre schön wenn das etwas wäre was die Menschen früher wüssten.

00:22:13: Ja, also es ist ja ganz schwierig erstmal.

00:22:16: Ich sage oft zu meinen Klienten das ist ja wie ein Dschungel.

00:22:19: Sie haben eine Machete und einen Kompass Und müssen sich ihren Weg durch diesen Dschungen bahnen und am Anfang gibt's andere Prioritäten als vielleicht während dessen oder im Verlauf oder hinterher.

00:22:33: Und natürlich dank der Zusammenarbeiten im Netzwerk mit den niedergelassenen Ärzten, mit den Kliniken und Reakliniken, GRIPS-Informationsdiensten sind ja ganz viele Klienten auch schon informiert.

00:22:49: Und die, die nicht informiert sind – was soll ich Ihnen sagen?

00:22:54: Fragen Sie beim Arzt, sprechen Sie es aus.

00:22:56: Aber manchmal ist es ja auch da so eine Zurückhaltung dem Arzt gegenüber zu zeigen.

00:23:03: ich komme damit nicht zurecht.

00:23:04: was bedeutet das?

00:23:05: dann?

00:23:06: kriege ich dann antidepressiver oder Ja?

00:23:09: also das sind ja manchmal Fantasien die Menschen auch in sich tragen und nicht aussprechen.

00:23:17: aber Ich kann nur sagen ermutigen und fragen Mit wem ich da auch im Moment, ob das der niedergelassenen Arzt ist in der Klinik oder selbst in anderen Bereichen beim Jobcenter beispielsweise.

00:23:33: Wenn ich davor stelle ich werde und ich merke Ich habe Probleme mit der Krankheitsverarbeitung also die regionalen Partner vor Ort Die wissen zumindest wo sie suchen müssen wenn Sie uns nicht kennen.

00:23:44: aber es ist jetzt voraus dass sie uns kennen Weil es uns ja auch schon sehr, sehr lange Jahre.

00:23:49: Seit neunzehnteltrein achtzig gibt's uns hier in Trier und seit sechsensebzig also wir feiern jetzt fünfe siebenzigjähriges Jubiläum in Rheinland-Pfalz.

00:23:59: Also das ist ja schon ein Fund.

00:24:01: Allerdings!

00:24:02: Ja.

00:24:03: Also würdest du sagen dass was du den Betroffenen mitgeben würdest immer sprechen?

00:24:09: Sich trauen, Fragen zu stellen sich trauen auch die eigenen Unsicherheiten auszusprechen egal an welcher Stelle

00:24:15: Genau.

00:24:16: Und sich auch trauen, nein zu sagen wenn es nicht passt also auch dazu ermutigen.

00:24:22: wir sind erwachsene gestandene Menschen die bis zur Erkrankung ihr Leben selbst gemeistert haben und sie können dann auch sagen ja da möchte ich hin oder da möchte Ich nicht hin.

00:24:34: oder das ist nicht genau dass.

00:24:36: ich hatte eine ganz junge Klientin.

00:24:38: in der klinik In anderen Bundesland wurde sie behandelt und sie war auch sehr schwer erkrankt.

00:24:46: Und hat ihren Behandler dann gefragt, sie würde gerne was zusätzlich tun?

00:24:50: Dann hat er gesagt ja prima ich mache Ihnen einen Termin bei der Kollegin und dann kamen Sie nochmal weil sie selbst nicht fahren konnte gemeinsam mit ihrem Vater Und dann hatte er ihr einen Termin bei einer Palliativmedizinerin gemacht.

00:25:04: Aber das war nicht das, was sie wollte und das hat sie dann auch genau gesagt.

00:25:09: also da gab es ein Missverständnis dadurch dass sich im Vorfeld auch nicht so detailliert und deutlich geäußert hat, was Sie denn gerne noch zusätzlich machen würde?

00:25:21: Und von daher hat er nach seinem besten Wissen und Gewissen ebenso gehandelt.

00:25:26: aber in dem Moment als die dann dort war konnte sich sehr wohl positionieren und sagt, nein das ist jetzt nicht mein Thema.

00:25:35: Wenn es auch vielleicht für den Behandler in der Vorausschau oder wollen, guten.

00:25:45: Wollen ihr alles Mögliche an die Hand zu geben?

00:25:50: War das aber in Ihrem Prozess noch nicht das Thema.

00:25:54: und da ermutige ich auch Menschen sich zu positionieren oder zu sagen nein sie müssen schon genauer sagen und fragen was Sie brauchen, was Sie wollen, was sie suchen.

00:26:07: ja also

00:26:08: Ja absolut und dass Ja, diese Mündigkeit wie du schon sagst die man eigentlich als gesunder erwachsener Mensch vor der Diagnose hatte.

00:26:18: Die kann man natürlich auch schnell verlieren wenn man gerade in dieser Akutphase schon fast fremd bestimmt ist dadurch dass ja irgendwie jeder mehrfach man ist als man selbst weil man ist ja im Zweifel das erste Mal erkrankt und dann so schwer.

00:26:33: Ja sagen wir mal natürlich Die Mediziner sind die Experten in dem Geschehen und du brauchst auch ein absolutes Vertrauen.

00:26:46: Du gibst ja letztlich deinen Leben in die Hände fremder Menschen, ich erlebe es.

00:26:52: aber zumindest Kann nur hier von vor Ort sprechen, dass da sich sehr bemüht wird um diese Compliance wie es so schön heißt.

00:27:00: Dass die Patienten auch verstehen was ist der nächste Schritt?

00:27:04: Warum wird das so gemacht?

00:27:05: und wenn gefragt wird gibt's Alternativen?

00:27:08: also dass das auch erklärt wird.

00:27:10: Also zumindest habe ich kann ja nur von meinem kleinen Ausschnitt hier Trier- und Region sprechen Da habe ich aber das Gefühl, dass die Mediziner sich sehr da engagieren und auch bemühen.

00:27:24: Auch viele Wege mitgehen wo sie längst vielleicht andere Wege eingeschlagen hätten, aber aus Respekt und aus Menschlichkeit auch oft ja also die Wege der Betroffenen auch mit gehen.

00:27:37: natürlich hat das sicher auch in dem ein oder anderen Fall seine Grenzen wo man dann auch bestimmte Themen, die unvermeidlich sind auch besprechen muss.

00:27:48: Aber im Großen und Ganzen habe ich schon den Eindruck dass die Ärzte als Hauptakteure sich da sehr kümmern.

00:27:58: Wir haben jetzt viel über Patienten gesprochen oder direkt Betroffene.

00:28:02: Du hast aber auch eben erzählt von einer Mutter, dessen deren Vater betroffen war und sich jetzt Sorgen um ihr Kind macht.

00:28:08: Welche Rolle spielen Angehörige generell bei euch?

00:28:11: Kann man auch als Angehäueriger zu euch kommen?

00:28:15: Auf jeden Fall also Angehöhre gekommen auch.

00:28:18: Also es ist natürlich kommen Angehöhrige manchmal sogar im Vorfeld dass sie sich informieren, weil es zu Hause einen erkrankten Partner gibt.

00:28:29: Weil sie unter der Betreuung wenn sie doppelt belastet manchmal auch dreifach belastete durch Beruf Kinder und pflegende Angehörige noch zu versorgen.

00:28:40: oder aus Kuma sage ich mal, aus Angst.

00:28:44: Man könnte den Partner verlieren.

00:28:46: also Angehörige haben eine tragende Rolle so würde ich es ausdrücken weil sie sich eben von Moment an um alles mit kümmern Termine machen organisieren motivieren aufbauen extra essen kochen und sich um die Kinder kümmern sind ja auch viele junge Menschen wo noch Kinder zu versorgen sind und vielleicht an dem Punkt auch Kinder und Jugendliche, sind ja auch Angehörige die zu uns kommen.

00:29:17: Und erst mal dass die Eltern vorsprechen ich habe jetzt heute morgen und übermorgen eine Mutter die sich herwandt.

00:29:30: sie selbst war erkrankt vor fünf Jahren.

00:29:32: im Moment ist dann diffuser befunden wird noch geschaut Aber ihr Mann ist jetzt an einem Klioplastom erkrankt und da gibt es zwei Kinder, vierzehn-und achtzehn.

00:29:43: Und sie sagt also Sie möchte dass die Kindern Platz haben zum sprechen weil sie merken zu Hause machen sie das nicht aber der Jüngste zieht sich halt zurück in sein Zimmer.

00:29:55: Also Angehörige sind sicherlich ebenso belastet auf eine andere Art und Weise.

00:30:01: Und laufen oft im Schatten der Erkrankung nebenher, übernehmen aber im Alltag sehr viele Aufgaben und kommen darunter manchmal auch selbst zu kurz.

00:30:16: aus dieser Fürsorge- und Selbstaufgabe zum Teil.

00:30:22: Bleibt ja im Alltag wenig Raum noch für sich selbst.

00:30:28: Darunter leiden auch viele, die sich dann im Verlauf der Beratung hier mal getrauen das auch auszusprechen.

00:30:34: Ich habe keine sozialen Kontakte mehr.

00:30:37: ich bin immer so gerne in den Chor gegangen aber ich traue mich nicht.

00:30:41: Ich hab ein schlechtes Gewissen.

00:30:43: also wo Schuldgefühle sehr schnell entstehen.

00:30:46: und ja es ist eine große Ambivalenz einerseits natürlich für den Erkrankten da zu sein die Kinder und die Jugendlichen, die manchmal in die Rolle der Erwachsenen dann auch schlüpfen.

00:31:01: Wo sie auch durchüberfordert sind.

00:31:05: Und andererseits aber wie kriegt man so ein normales Maß an Alltag hin trotz?

00:31:11: dieser Belastung.

00:31:13: Und da sind Angehörige häufig diejenigen, die das dann auch thematisieren und da haben wir ja den großen Luxus in der Krebsberatungsstelle.

00:31:23: Wir bieten ja kostenfreie bedarfsgerechte Unterstützung an.

00:31:28: Wir können mit den einzelnen sprechen.

00:31:31: ich habe sehr viele Paar Beratungen Familien oder auch andere Lebensgemeinschaften, die kommen.

00:31:39: Patchwork-Familien also alle, die mitbetroffen sind als Angehörige einer Erkrankung.

00:31:47: Wie schön vor allen Dingen weil man ja auch sowieso weiß wie schwierig es ist generell zum Beispiel auch psychologische Unterstützung zu bekommen heutzutage.

00:31:56: das ist schön dass genau diese Betroffenen in so eine existenziellen Krise auch gemeinsam können.

00:32:02: und

00:32:02: Genau

00:32:03: Wie ist es denn dann bei euch mit dem Kontakt aufnehmen?

00:32:07: Auch gerade für sowas, was du jetzt gesagt hast.

00:32:10: Braucht man da eine Überweisung?

00:32:11: Muss man das

00:32:12: an

00:32:12: den machen?

00:32:13: Ja, an Termin, dass wäre schon... Also, man kann auch jederzeit hierher kommen also in die Krisenintervention ganz klassisch.

00:32:21: Das passiert ja nach wie vor noch.

00:32:25: Da ist das egal, ob wir in den Beratungen sind.

00:32:28: Dann wird für Verständnis geworben dann schauen wir erstmal zu uns orientieren und dann gibt es ein direktes Gespräch.

00:32:39: im Grunde genommen so Und alles andere ist es in der Zwischenzeit schon, wir sind schon frequentiert und haben ja auch nicht nur hier am Standort Trier sondern in der Region.

00:32:51: Das ist ja typisch für die Kripsgesellschaft Rheinland-Pfalz dass wir an den Oberzentren Beratungsstellen an den Standorten anbieten aber regional auch versorgen.

00:33:03: das heißt Wir haben Sprechzeiten in der region.

00:33:07: Insofern Die Beratungsstelle ist immer besetzt, aber wir sind in der Regel mit Terminen dann schon auch belegt.

00:33:14: Aber wir haben eine Online-Rezeption das heißt man kann wie bei Doktolib und bei diesen Online Rezeptionen sich einbuchen sogar den Brater wählen.

00:33:26: Man kann den Standort wählen ja?

00:33:28: Das wird aus sehr in Anspruch genommen telefonisch per se per Mail wie ihr dem und natürlich persönlich Und die Zuweisung, von der du eben gesprochen hast.

00:33:41: Also es bedarf bei uns keiner Überweisung oder sonstiger Formulare, weil wir ja nicht psychotherapeutisch im klassischen Sinne arbeiten.

00:33:52: Das sind alle Beratungsstellen, die bieten kostenfreie Wohnortnahe und professionelle Hilfe an.

00:33:59: Und das ist ja bei uns auch so.

00:34:05: schon ein fester Bestandteil des Versorgungsnetzwerks sind, in Rheinland-Pfalz.

00:34:11: Da sage ich auch immer wir sind eine Perle an der Perlenkette neben Selbsthilfe, neben Klinik, neben Niedergelassen und Strahlentherapeuten.

00:34:19: Und da gibt es schon also viel Information und Austausch.

00:34:24: und auch sehr häufig rufen Behandler hier an Und fragen, weil die Belastung im medizinischen Gespräch klar wurde ob der Patient sich bei uns melden kann für einen Termin und wie schnell und wie zeitnah.

00:34:44: Das ist ein gutes Netzwerk würde ich sagen.

00:34:50: Was würdest du denn sagen, wie lange man auf so einen Termin warten muss?

00:34:53: Weil wenn ich jetzt wieder an die Psychologie oder Psychotherapie denke.

00:34:59: Das sind ja Monate.

00:35:00: Monate!

00:35:01: Nein das ist es bei uns nicht.

00:35:03: also ich würde sagen maximal für zehn Tage.

00:35:06: Also maximal.

00:35:08: wir versuchen... Wir sind sehr fleißig.

00:35:14: Und wir versuchen bedarfsgerecht wirklich dann auch Termine zu vergeben.

00:35:18: Wir haben unsere Verwaltungskräfte, die sind oft im Erstkontakt, es klingelt an der Tür oder das Telefon klingeln.

00:35:30: manchmal weinen die Menschen ja Und dann kommen die zu uns und sagen, Mensch ich habe das Gefühl da ist ganz dringend.

00:35:38: Also nicht nur dass wir aufgefühlen und aufzurufen.

00:35:41: Wir machen natürlich auch Screening wenn die Leute herkommen.

00:35:45: aber wir versuchen wirklich schnell zu handeln weil eben das andere System und gerade Thema Zeit von OP bis TUMOR Konferenz weiterer Therapieplanung.

00:36:01: Die Zeit ist ja ein wichtiger Faktor im Geschehen der Erkrankungen und Behandlungen, darunter leiden sehr viele Menschen unter dieser Wartezeit, unter dieser Gewissheit dass sie dann im Moment einen akuten Bedarf haben und müssen da noch Monate warten.

00:36:18: bei den niedergelassenen Psychotherapeuten liegt das ja nun mal im Konstrukt sag ich aber es ist nicht jeder der zu uns kommt bedürftig oder muss weiter psychiatrisch versorgt werden.

00:36:33: Und da auch an dem Punkt fangen wir zum Teil auf, also wir arbeiten mit psychiatrischen Tageskliniken zusammen.

00:36:44: wenn da keine Plätze sind hatte ich einen Klienten im vergangenen Jahr der schweren Depression, aber aus der Vorgeschichte schon her kam.

00:36:53: seine Frau verstarb.

00:36:55: Während der Trauerbewältigung er selbst ein Krebserkrankung diagnostiziert wurde und da war klar, der brauchen anderes Setting ja dem brauchen anderes Auffangnetz.

00:37:07: Und dann habe ich auch persönlich mit der Aufnahme Ärztin gesprochen von der Tagesklinik und die hat ihn dann psychopharmakologisch eingestellt hat aber gebeten, dass Bissenplatz frei ist.

00:37:19: Er solange weiter zu uns kommen kann damit er quasi so Notanker hat.

00:37:24: ja also auch da versuchen wir soweit unser Auftrag erlaubt die Lücken auch zu schließen und die Menschen eben nicht alleine zu lassen um es mal sozusagen.

00:37:35: Also auch da wieder den Übergang geschaffen?

00:37:38: Genau.

00:37:39: Auch

00:37:39: wie breit gefächert euer tägliches Themenfeld ist?

00:37:43: Ja, das vermutet man in der Tat nicht hier.

00:37:49: Wir reden ja jetzt viel über Trier und Rheinland-Pfalz gesprochen.

00:37:53: Gibt es Krebsberatungsstellen in allen Bundesländern?

00:37:56: Genau also jedes Bundesland unterhält eine eigene Krebsgesellschaft, die auch zum Teil ähnlich konstituiert aber auch unterschiedlich konstituierend sind.

00:38:06: Aber im Großen und Ganzen ist das bundesweit ja.

00:38:10: also dass man sich in anderen Bundesländern durchaus auch mal informieren kann und dort sicherlich ebenso gute Ansprechpartner findet, die vor Ort einem weiterhelfen.

00:38:24: Und wenn ich jetzt vielleicht zu Hause gerade Kinder zu betreuen habe oder vielleicht auch einfach ein bisschen weiter auf dem Land wohne und trotzdem einen Termin möchte, geht das zum Beispiel auch per Videokonferenz?

00:38:36: Oder ist es alles persönlich?

00:38:37: Genau.

00:38:37: Nein, nein, nein.

00:38:39: Das genau.

00:38:40: Das ist richtig, Cindy!

00:38:42: Das ist ein schönes Überbleibsel aus der Covid-Zeit.

00:38:47: damals mussten wir uns ja alle neu aufstellen und organisieren.

00:38:52: Und das war ja für viele Erkrankte eine besonders schwierige Zeit, keine Kontakte pflegen zu können und zu dürfen.

00:39:01: Wir bieten Video Beratungen an.

00:39:05: Das wird bis heute genutzt weil sehr viele Menschen auch im ländlichen Raum nicht die Infrastrukturen haben, nicht immer Angehörige zu Hause sind in der Zwischenzeit auch viele Wege schon zum Arzt, zu den Kliniken auf sich nehmen müssen.

00:39:24: Also und da habe ich ganz schöne Erlebnisse auch mit älteren Menschen wo die Enkel das eingerichtet haben und sie ganz stolz dann in diesem Video Call plötzlich ganz neue Erfahrungen machen konnten.

00:39:41: also ganz Schöne ja und man sieht sich halt eben auch

00:39:47: Ja, auf jeden Fall.

00:39:48: Ich finde das ist noch jetzt bei uns über diese Videokonferenz klar es ist immer schöner wenn man auch vielleicht sich gegenüber sitzt in Persona ist aber heutzutage einfach ja auch auf die schnelle oder Schnellebigkeit der Informationen gar nicht so einfach.

00:40:03: und wie du schon sagst bei uns hat sich das natürlich auch damals drastisch erhöht.

00:40:07: wir haben auch vorher in den kliniken videokonferenzen mit Kollegen in den anderen haben Kliniken gehalten Aber die Frequentierung ist natürlich drastisch gestiegen und auch, wie schnell man miteinander arbeiten kann.

00:40:20: Und das ist.

00:40:20: ich persönlich finde es viel schöner dich jetzt zum Beispiel zu sehen und auch deine Mimik und Gestik zu sehen als wenn wir jetzt telefonieren würden.

00:40:29: Das ist dann schon immer ein bisschen schwieriger denn vielleicht auch den einen oder anderen Gesichtszug sich vorzustellen oder eine Mimic- oder Gestik sich fortzustellen.

00:40:40: Aber auch Telefonberatung führen wir sehr viele durch.

00:40:45: Ich glaube, das ist so wie eine Ritterrüstung ein bisschen.

00:40:49: Man tastet sich mal ran und hört die Stimme.

00:40:53: Man kriegt einen Geschmäckle.

00:40:55: Wer könnte das sein?

00:40:57: Und also das ist noch so ein Schutz, weil dazwischen oder es geht auch vielleicht schnell.

00:41:05: Weil ich unterwegs bin und sitzt beim Arzt oder ich habe bin im Auto unterwegs.

00:41:10: Also das bieten wir auch an und das wird auch in der Tat sehr gerne angenommen.

00:41:16: interessanterweise ja

00:41:17: voll schön.

00:41:18: Also gerade dieses Spontane, dass man sagt ich kann da mal anrufen wenn ich eben den Bedarf habe.

00:41:23: Du hast zwar jetzt eben schon gesagt natürlich ihr seid auch hochfrequentiert mit Terminen aber gerade Thema Krisenintervention was ihr gesagt habt auch dieses von euren Verwaltungskräften dieses Fünkchen Bauchgefühl und Menschenverstand zu sagen okay hier ist wirklich etwas das ist akut

00:41:43: Das wird auch dann gefragt, also wenn es jetzt Termine in den Außenstellen ist.

00:41:50: Dann wird ja auch darauf hingewiesen wir sind dann und dann erst da oder können ihnen dann und ein Termin anbieten.

00:41:58: Reicht das?

00:41:58: Oder gibt's für sie eine Möglichkeit?

00:42:01: Da wird schon sehr auf die Bedarfe der Radsuchenden eingegangen.

00:42:07: Das ist wirklich toll.

00:42:08: Ich habe das selbst so gar nicht erwartet, muss ich sagen.

00:42:13: Die

00:42:13: Vorurteile mit Amt und Behörde und schwierigen Hürden, dass man einen Termin bekommt, die sind dann vielleicht doch nicht so richtig...

00:42:23: Wir sind ja weder Amt noch Behörd, auch wenn es durch unseren Namen einen solchen Charakter vielleicht signalisiert.

00:42:32: aber wir sind hier sehr lebendig, sehr flexibel Und, ja.

00:42:37: Also das habe ich auf jeden Fall hier schon mal total mitgenommen.

00:42:41: Und da finde ich einfach noch viel, viel schöner.

00:42:43: wenn ich dann überlege dass wir ja in vielen Podcasts auch wirklich schon auf euch beworben haben und welche Art von Menschen da sitzt und welche Probleme ihr da jeden Tag behandelt ist es um so schöner zu sagen man kann jemanden mit gutem Gewissen noch weitergeben Wir sagen ja selbst immer wir möchten so ein Stückchen haben Kliniken mit nach Hause geben.

00:43:02: wir möchten den Patienten nicht einfach an der Ausgangstür von der klinik verabschieden auf Nimmer wiedersehen, sondern irgendwie wir versuchen es ja auch mit unseren Kanälen ob das jetzt dieser Podcast ist.

00:43:12: Ob das eine App ist?

00:43:13: Ob das Handouts sind?

00:43:15: Den Menschen den Übergang in den Alltag nach Krebs

00:43:19: zu erleichtern.

00:43:20: aber wenn man weiß hey wir haben Kollegen an einem anderen Punkt dieser Perlenkette die genau diesen Übergangs schaffen können um mal deine Metapher aufzugreifen kann man das natürlich noch mit viel viel besseren Gewissen machen.

00:43:34: Ja, das ist ja wunderbar.

00:43:35: Also vielen Dank!

00:43:37: Ich freue mich auch darüber also so ein Teil des großen Ganzen oder dass wir nicht.

00:43:42: ich persönlich freue mich tatsächlich darüber aber dass wir mit unserer Arbeit und unseren Unterstützungsangeboten das ergänzen können weil es Bist du doch froh, wenn du wohin kommst und fühlst dich gut aufgehoben?

00:44:04: Und da geht es auf die nächste Etappe.

00:44:07: wie bei so einem Marathon sage ich mal.

00:44:09: Du brauchst einen langen Atem, du brauchst ein gutes Training!

00:44:13: Und du musst lernen, mit deinen Kräften zu haushalten und du musst Prioritäten setzen.

00:44:17: Wenn dann viele doch an unterschiedlichen Orten wie ihr jetzt in den Hammcliniken oder wir halt hier in der Krebsgesellschaft, dass man da so zusammenarbeitet, in Richtung eines Ziels dem Menschen und seiner Familie zur Seite zu stehen?

00:44:36: Du bist wirklich die Königin der bildgebenden Sprache!

00:44:42: Das hat

00:44:43: mir noch nie jemand gesagt.

00:44:45: Doch, ich find's total schön!

00:44:47: Ich finde das was du erklärst kannst du immer so bildhaft beschreiben und man hat das Gefühl, man hat es direkt verstanden, was du sagen möchtest.

00:44:53: Da bekomme

00:44:54: ich sogar Gänsehaut.

00:44:56: Dass wir das auch geschafft haben.

00:44:58: Vielen Dank, nein...

00:45:01: Trotz aller Aufregung und Respekt vor diesem Podcast.

00:45:05: Vielen Dank!

00:45:06: Ja gerne, ich hätte noch eine letzte Frage zum Schluss-Kaliter.

00:45:11: was würdest du denn Menschen mitgeben wollen die gerade zuhören und merken dass sie eigentlich Unterstützung gebrauchen könnten aber sich jetzt nicht so sicher sind?

00:45:20: bin ich jetzt ein Fall für die Krebsberatungsstelle?

00:45:23: Aber ich habe jetzt diese schlimmen Geschichten gehört bei ihr da gibt es Menschen die brauchen sie noch viel mehr als

00:45:29: ich.

00:45:31: Also denen Menschen würde ich gerne sagen, egal welchen Anlass sie haben zum Beispiel Kinder zu versorgen.

00:45:39: Ja oder mal wieder als Eltern, Eltern zu sein.

00:45:43: wir haben ja auch das habe ich noch gar nicht erwähnt wenn ich das an dem Punkt vielleicht sagen darf unser Projekt Mama Papa hat Krebs.

00:45:51: also dass ist auch ein Herzensanliegen von uns allen würde ich sagen in der ganzen Krebsgesellschaft dass das nicht Krankheitsthematisieren, sondern eher vor dem Hintergrund Entlastung und Auszeiten in Anführungszeit.

00:46:10: Zeit zu ermöglichen.

00:46:12: Das sind ja auch kostenfreie erlebnispädagogische Aktivitäten, das sind so tolle Sachen wo Eltern-Elterns sind und Familien auch noch mal als Familie gestärkt werden.

00:46:25: sie begegnen dann dort anderen Familien.

00:46:28: natürlich ist klar Latent im Hintergrund ist eine Erkrankung die führt sich hierher.

00:46:35: Aber die Kinder, die bouldern.

00:46:37: Die spielen.

00:46:38: Die machen Führungen.

00:46:39: Die kürzlich haben sie Waben kennengelernt bei einer Imkarin also das fand ich auch so schön und honig mitbekommen.

00:46:47: Also einfach schöne Auszeiten, die wir auch den Eltern- und Familien ermöglichen wollen um diese schwere Zeit vielleicht leichter zu durchdehnen und durchleben.

00:47:04: Und vor dem Hintergrund würde ich einfach auch sagen, trauen Sie sich.

00:47:09: Kommen Sie einfach mal auf uns zu.

00:47:11: Schauen sie sich das an.

00:47:14: Schnuppern Sie mal und wenn Sie merken, dass inspiriert Sie, spricht Sie an?

00:47:22: Ja ist gut!

00:47:25: Ist auch gut, also es ist ja keine Verpflichtung herzukommen.

00:47:29: Es ist ja was Freiwilliges, es soll ja etwas Hilfreiches sein entlastend, vielleicht Menschen kennenzulernen die ein Stück seines Weges begleiten und dann wieder gehen lassen.

00:47:44: Also wie auf einer Wanderung, wenn man so eine Art Gruppenwanderung macht dann geht man unterschiedliche Niveaus sage ich mal.

00:47:51: die einen machen Alpine-Wanderungen und anderen laufen eher eben und da kann man hier raus suchen für sich was passt für mich für uns meine Familie für meine jetzige Lebenssituation?

00:48:07: Ganz wichtig ist auch zu sagen, dass wenn es in die Beratung jetzt geht diese erlebnispädagogischen Aktivitäten sind ja eher sowieso anders konzipiert.

00:48:18: Aber in der Beratungen auch da ist es mir wichtig zu sagen das hier nur darüber gesprochen wird was unser Gegenüber besprechen möchte.

00:48:28: ich habe hier gelernt Ich bin im Januar zwanzig Jahre in der Krebsgesellschaft beschäftigt und Samtandschuhe über Samtanschuhe zu tragen, um dir noch mal ein Bild zu geben.

00:48:40: Womit ich auch gelernt habe hier meine Arbeit machen zu können weil ... Das ist so eine Brüchigkeit.

00:48:48: Es ist so ne Existenzialität und es geht Gott sei Dank in vielen Fällen ja auch gut aus, das dürfen wir nicht vergessen.

00:48:56: aber es braucht immer einen langen Atem und es ist ein Weg zu gehen.

00:49:01: Und wenn jemand hierher kommt und sucht was auch immer dann können wir im gemeinsamen Gespräch rausfiltern Können wir das von unserem Bauchladen anbieten?

00:49:12: Ist da etwas drauf oder braucht es was anderes.

00:49:16: Und dann sind wir in Anführungszeichen auch Lotzen, in dem Fall und geben gute Informationen und vielleicht seriöse... Adressaten weiter, wo es bessere Unterstützungsleistungen gäbe in spezifischen Fällen.

00:49:33: Wenn's um Integrationsfachdienst geht, Schuldnerberatungsstellen oder sowas ja?

00:49:38: Da gibt es ja andere Experten.

00:49:40: wir sind nicht die einzigen.

00:49:42: also dass man dann schaut was braucht der Mensch?

00:49:45: aber sie können erst mal gerne herkommen und wir sortieren dann gemeinsam und schauen welchen Wegs da gibt.

00:49:53: Sehr schön und das hat auch noch mal gezeigt, was für ein buntes Potpourri an Aufgaben ihr oder Themen ihr behandelt.

00:50:01: Gerade Mama, Papa hat Krebs ist toll!

00:50:03: Ein ganz tolles Bild.

00:50:04: Ja,

00:50:04: das ist wirklich auch sehr schön die Kinderstimmen zu hören, auch die Eltern wenn sie herkommen und ja einfach es ist schön zu sehen, dass es daneben also wir sind ja Menschen aus Fleisch und Blut.

00:50:19: Und haben ja auch unterschiedliche Bedürfnisse egal wie schwer wir's manchmal im Leben haben und das man da so ein kleines Quenchen dazu beitragen kann ist in dem Moment einfach leichter zu machen.

00:50:33: Ja, das ist sehr schön!

00:50:34: Das genieße ich auch wenn hier das Getrapelle dann im Haus ist.

00:50:39: Man merkt auch generell deine Begeisterung für die Sinnhaftigkeit eines Berufs an dich und deine Kolleginnen und Kollegen echt Schapur Hut ab.

00:50:49: Danke,

00:50:49: dass es euch

00:50:50: gibt!

00:50:50: Ja ebenso vielen Dank, aber ich geb's gerne weiter...

00:50:56: Damit glaube ich aber auch, dass wir so ein bisschen am Ende der Folge angekommen sind.

00:51:01: Ich glaube, wir haben es rund gemacht und mit vielen Vorurteilen aufgeräumt.

00:51:04: Wir haben einfach mal reinschnuppern dürfen in eure tägliche Arbeit, in eure Themen, aber auch in euer Angebot – das ja viel breiter ist als man vielleicht erst meinen mag!

00:51:15: Und vor allen Dingen ist es schön zu sehen, dass da Menschen aus Fleisch und Blut sitzen nach besten Wissen und Gewissen irgendwie auch beraten können, egal wie vermeintlich klein oder groß ein Thema sein kann.

00:51:31: Und das ist schön dass du den Appell am Ende jetzt gesagt hast, dass wirklich jeder kommen kann!

00:51:36: Und dann selbst wenn ihr nicht der richtige Ansprechpartner seid, dass ihr dann wieder wenigstens die Brücke den Übergang schaffen könnt zur richtigen Stelle.

00:51:47: Vielen Dank für den Wohltunen und wohlwollenden Wort.

00:51:53: Ich danke dir für deine Zeit.

00:51:55: Wir haben ja jetzt gehört, du bist hochfrequentiert.

00:51:57: deswegen... Genau!

00:51:59: ...dass du ein bisschen von deiner Zeit an uns geschenkt hast.

00:52:02: und dann wünsche ich dir erst mal alles Gute und bedanke mich natürlich auch bei unseren Hörerinnen und Hörern für ihre Zeit dass sie wieder eingeschaltet haben.

00:52:11: Empfehle diesen Podcast gerne weiter.

00:52:13: wenn ihr jemanden kennt den diese Folge auch interessieren könnte Ja, dann bleibt mir eigentlich gar nichts anderes zu sagen außer Tschüssi.

00:52:24: Macht's gut und vergesst wie immer eins nicht.

00:52:27: ihr seid hammer stark!

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