Wie Watte im Kopf
Shownotes
„Ich vergesse ständig Namen.“ „Ich verliere beim Reden den Faden.“ „Ich kann mich einfach nicht mehr konzentrieren.“
Kommt dir das bekannt vor? Dann bist du nicht allein.
Viele Krebspatienten erleben nach der Therapie kognitive Einschränkungen – auch bekannt als „Chemo-Brain“. Doch was steckt dahinter? Und was kann man dagegen tun?
In dieser Folge von HAMMerstark sprechen wir mit Andreas Grünewald, Ergotherapeut an der Hamm Klinik Nahetal, über Konzentrations- und Gedächtnistraining in der onkologischen Reha. Wir klären, warum so viele betroffen sind, welche Übungen in der Reha helfen – und was du auch zu Hause tun kannst, um deinen Kopf wieder auf Trab zu bringen.
Und das Beste: Diese Folge ist zum Mitmachen gedacht! Andreas bringt kleine, alltagstaugliche Übungen mit, die du direkt während des Zuhörens ausprobieren kannst.
Transkript anzeigen
00:00:05: Hammer Stark!
00:00:07: Der Krebs-Podcast der Handkinecken.
00:00:10: Wir wollen Krebspatienten und ihre Angehörigen auch auf das Leben nach der Akuttherapie vorbereiten, denn Krebs hinterlässt Spuren.
00:00:18: Wir machen Mut und zeigen euch vor allem dass ihr mit euren Gedanken und Herausforderungen mit und nach Krebs nicht alleine seid.
00:00:25: Ihr seid hammer stark.
00:00:28: Ich vergesse ständig Namen ich verliere beim Reden den Faden und kann mich einfach nicht mehr konzentrieren.
00:00:37: Kommt euch das bekannt vor?
00:00:39: Wahrscheinlich.
00:00:40: Denn viele Krebspatientinnen und Patienten erleben nach der Therapie kognitive Einschränkungen, Volksmündigs sagt man auch Chemobrain oder Kognitive fatig dazu.
00:00:51: doch was steckt dahinter?
00:00:52: Was ist da los im Kopf und was kann man dagegen tun?
00:00:56: Genau diese Fragen stelle ich heute meinem wunderbaren Gast Andreas Grünewald.
00:01:01: Andreas ist Ergotherapeut und Psychomotorik-Therapeut in der Hamtklinik Nahtal.
00:01:07: Und hier unter anderem für das Konzentrations- und Gedechnestraining zuständig.
00:01:12: Hallo, Andreas!
00:01:13: Wie geht's dir?
00:01:14: Ja, mir geht es gut.
00:01:15: Hallo Cindy!
00:01:17: Schön dass wir zusammenkommen.
00:01:18: Ja
00:01:18: da freue ich mich auch.
00:01:19: Ich merke jetzt schon du hast so eine richtig angenehme Podcaststimme, Andreas.
00:01:24: Ja, das freut mich.
00:01:25: Oh, das gibt eine schöne
00:01:26: Folge.
00:01:26: Ich hätte
00:01:26: gesagt er sich eine schöne Stimme hätte aber ja... Selbst nimmt man das nicht so wahr.
00:01:31: Man hört sich auch selbst immer ein bisschen anders, ne?
00:01:35: Und wichtiger als deine schöne Stimme ist ja auch das Thema heute, Konzentration und Gedächtnis-Training.
00:01:41: Ich freue mich total dass du dabei bist.
00:01:42: es ist ein Thema was bei mir schon ganz lange auf der Wunschliste an Themen im Podcast ist weil eben so viele Patienten davon betroffen sind.
00:01:51: Und das Schöne an dieser Folge ist, es wird ja auch so ein ganz kleines bisschen zumindest als inspirationende Folge zu mitmachen oder zum Nachmachen für Zuhause.
00:01:59: Du hast unter anderem auch kleine Übungen oder Tipps mitgebracht die man entweder direkt während dem Hören im Kopf mal mitmachen kann oder vielleicht auch nach der Folge einfach mal sich ein bisschen ausprobieren kann.
00:02:12: und falls ich hier etwas mit machen muss mit dir hoffe ich natürlich nicht allzu sehr plammiert
00:02:20: Ich halte das im Rahmen keine Angst.
00:02:24: Bevor wir jetzt aber so richtig ins Thema rein starten, habe ich noch drei kleine Fragen vorbereitet um dich besser kennenzulernen.
00:02:31: Das ist ja dein erster Podcast mit dir heute.
00:02:34: Hoffentlich nicht der Letzte!
00:02:36: Bist du bereit?
00:02:37: Selbstverständlich
00:02:39: Die erste Frage Was ist denn deine liebste Jahreszeit?
00:02:43: Meine siebte Jahreszeit Ne
00:02:45: deine
00:02:45: Liebste Ja Fasching.
00:02:50: Ja, ich war bis vor kurzem noch Sitzungspräsident und natürlich ist die Jahreszeit dann.
00:02:58: Aber wenn du natürlich so auf Herbst ist eigentlich meine Lieblings-Jahreszeit, weil ich lieber einfach die bunten Wälder das spazieren gehen.
00:03:08: Ah!
00:03:09: Die frische Luft ja also zu heiß finde ich nicht so toll, zu kalt finde ich auch nicht so toll Und Habbs ist eigentlich das wo ich mich am wohlsten fühle.
00:03:19: Das klingt schön, aber auch das mit der siebten Jahreszeit finde ich grandios.
00:03:22: Das heißt du machst dir die kalte Jahreszeit eigentlich ein bisschen warm ums Herz, indem du richtig kräftig fasching feierst?
00:03:28: So kann man das ausdrücken ja!
00:03:30: Aber ich meine auch die kalde Jahreszeit natürlich so wie jede Jahreszeit ihre positiven Aspekte.
00:03:38: Schön.
00:03:39: zweite Frage Welchen Wunsch hast Du Dir denn noch nicht erfüllt?
00:03:46: Ich würde gerne Weltreise machen.
00:03:48: Das ist natürlich toll, das sind große Vorhaben aber vielleicht mal wenn ich Rentner bin dann kann ich es vielleicht umsetzen.
00:03:57: Das wäre so ein Wunsch den ich mir noch gerne erfüllen würde.
00:04:01: ja!
00:04:02: Sehr schön.
00:04:03: und jetzt die allerletzte Frage schon womit hast du denn dein allererstes Geld verdient?
00:04:09: Mein aller erstes Geld das ist eine gute Frage.
00:04:12: also mein erster Beruf war Tischlett.
00:04:14: tatsächlich Ja, ich habe eine handwerkliche Ausbildung.
00:04:18: Ich habe das auch mit Abschluss, mit einem guten Abschluss
00:04:22: dann
00:04:23: praktisch fertiggestellt und hatte sogar Fachlehrgänge oder Schnitzellehrgang in Oberammergau gemacht.
00:04:29: also das war so mein erster Job, mein erstes Geld was beruflich ist.
00:04:35: natürlich hab' mich auch vorher schon mal gejobbt, ich war einmal mit der Beinlesung und sowas.
00:04:39: Also das was man so macht als Jugendlicher
00:04:44: Cool, absolut.
00:04:45: Aber ich muss noch mal ausführen, ich habe danach auch eine Krankenpflegenlehre absolviert.
00:04:51: also ich bin auch Examinier der Krankenpflege und hab da auch einige Jahre gearbeitet.
00:04:56: auch OP-Erfahrung gemacht ja in Anesthesieninstrumentenkunde.
00:05:01: Also dann haben eigentlich eher die therapeutische Ebene noch dazu später
00:05:07: Beeindruckender Werdegang.
00:05:09: Ja Ich war nie irgendwie so zufrieden, weißt du?
00:05:13: Musste immer wieder was drauflegen.
00:05:15: Immer etwas Neues machen... Ja, immer weiter!
00:05:18: Bis jetzt bin ich eher ein bisschen gediegener und ruhiger.
00:05:24: Jetzt wo ich Großvater bin.
00:05:25: Bist du vielleicht ein bisschen angekommen?
00:05:28: So ist das.
00:05:29: Sehr schön.
00:05:30: Das klingt wunderbar und da merke ich auch einfach, dass ich jetzt genau den richtigen Experten bei mir sitzen habe.
00:05:35: für dieses spannende Thema geht ja um Konzentrations- und Gedächtnisprobleme.
00:05:40: Ich hab ja eingangs gesagt, dass du sowohl Ergotherapeut als auch Psychomotoriktherapeut bist Und da begegnest Du ja in der Handklinik Nahthalm bei Kreuznach Genau diesen Patienten, um die es heute geht.
00:05:53: Also es berichten ja wirklich viele Patienten nach der Akuteerapie.
00:05:58: Ich kann mich nicht mehr richtig konzentrieren oder mein Kopf fühlt sich an wie Watte, die Klagen über Konzentrationsprobleme, Wortfindungsstörungen oder auch ein schwaches Gedächtnis.
00:06:09: Allgemein sagt man ja immer so ein bisschen Salobach das ist das Chemobrain.
00:06:13: aber stimmt das?
00:06:15: Gibt es das so als Diagnose oder was steckt denn dahinter?
00:06:20: Ja!
00:06:20: Die Bezeichnung Chemobrem ist in aller Munde.
00:06:24: Wobei wir aber im medizinischen Fachkreisen da eher von einer kognitiven Dysfunktion oder eben anders formuliert, wenn nicht auch schon nur temporär eventuell, aber eben betroffen.
00:06:57: Und die Bezeichnung Chemoprene ist eben irreführend, sage ich jetzt mal.
00:07:02: Also sie ist ein bisschen irreführend weil sie greift einfach zu kurz.
00:07:06: Weil eben die Bezeichung Chemopreen eben aussagt dass diese Beeinträchtigung nur von der Chemotherapie
00:07:15: wäre.
00:07:16: Allerdings ist es so das auch Patienten ohne eine Chemotherapi mit der gleichen Symptomatik behaftet sind.
00:07:23: Also man kann jetzt nicht sagen, wie.
00:07:25: chemo ist der ausschlaggebende Faktor für so ein Problem.
00:07:29: Wie zum Beispiel Konzentrationsprobleme, Wortfindungsstörungen oder generell unter Gedächtnis-Problemen.
00:07:37: Denn Untergedächtnismproblem leiden eben auch andere Patienten die eben keine Chemotherapie erhalten haben und Es handelt sich da auch um Störungen der sensorischen Integration eigentlich.
00:07:50: Aber ja, aber da können wir später noch mal darauf eingehen die Bezeichnung Chemoprain erweckt den falschen Eindruck einfach.
00:07:59: Also es ist nicht so dass es das nicht gibt.
00:08:01: Die Probleme der Gehirn- und Denkleistung ausschließlich durch die Chemotherapie verursacht werden – das ist ebenso nicht richtig!
00:08:08: Das stimmt nicht in dieser Aussage.
00:08:12: Es ist eben das Gehirn und es ist eben so, dass eigentlich die Chemotherapie primär keine Gedächtniszellen, also die Gedächneszellen für den Denkabläufe verantwortlich sind, schädigen.
00:08:27: Denn sie teilen sich eigentlich im Erwachsenen all das so gut wie gar nicht mehr oder gar nichts mehr.
00:08:33: Das heißt also, diese Chemotherapien wird diese Zellen nicht angreifen.
00:08:38: Und wenn ich von Gedächtniszellen rede, dann rede ich nicht von den B&T-Zellen.
00:08:42: Also die zum Beispiel für unser Immunsystem verantwortlich sind, sondern rein für die Denkleistungen.
00:08:47: Aber wie gesagt das ist also so zu kurz gegriffen und ich würde eher sagen, ich sage UncoBrain dazu!
00:08:56: Gut,
00:08:56: nehmen wir das doch.
00:08:57: Oncobrain finde ich sehr gut!
00:08:59: Viele berichten ja auch nach der Therapie dass sie sich schneller reizüberflutet fühlen also zum Beispiel in vollen Räumen oder wenn viele Dinge so gleichzeitig passieren welche Rolle spielt denn diese veränderte Wahrnehmung im Alltag der Betroffenen?
00:09:16: Ich renke halt wirklich sehr ein.
00:09:19: die Patienten haben einfach eine mentale Erschöpfung Sie sind müde Ja, Fatig ist da natürlich auch ein Thema.
00:09:29: Also totale Erschöpfungszustände was ganz wichtig ist es auch einen Rückzug aus dem sozialen Umfeld Was ganz ganz schlimm ist.
00:09:38: ja weil die Menschen dann ja ich soll ich sagen die Vereinsamen manchmal Und soziale Kontakte sind so wichtig.
00:09:47: Die sind so wichtig und da geht es nicht immer nur um den Partner zu Hause, man kann auch andere Dinge machen.
00:09:54: Man kann sich Gruppen suchen.
00:09:56: Dann ist ein Instrument hier in Leistungen das sehr erforderlich.
00:10:00: Augehand Koordination, Figur Grundwahrnehmung, Wahrnehmungskonzent.
00:10:04: Also diese ganzen Dinge die das sehr wichtig sind Die kann man sich dann eben auch suchen.
00:10:09: Also ich will damit einfach sagen, man muss sich soziale Kontakte suchen und nicht ganz alleine zu Hause sitzen.
00:10:16: Ich denke der Mensch ist nicht geboren dafür um allein zu sein.
00:10:21: Das ist wichtig!
00:10:22: Und was natürlich noch dazu kommt wenn du fragst, was hat das für eine Auswirkung im Alltag der Betroffenen?
00:10:30: Es ist eben nicht nur der Rückzug, es ist eine Konzentrationsproblematik oft da.
00:10:35: Es ist auch eine Einschränkung im Reaktionsvermögen da.
00:10:39: und da ist dann oft die Frage vom Patienten wie sieht's aus?
00:10:42: Kann ich meinen Job noch machen?
00:10:44: Ja kann ich noch existieren so wie Ja, eine Hätte.
00:10:48: Kann ich noch Auto fahren?
00:10:50: Bin ich noch mobil?
00:10:52: Kann ich reagieren?
00:10:53: Spüre ich denn alles?
00:10:54: Kann so schnell das Ganze umsetzen, dass es nicht zu einer Gefährdung der Allgemeinheit wäre?
00:11:01: und das ist natürlich eine große Einschränkung im Alltag der Betroffenen.
00:11:05: Absolut!
00:11:07: Du hattest eben auch das Wort vorher schon mal gesagt Sensorische Integration.
00:11:11: Kommt das hier zum Tragen?
00:11:15: Ja, also die sensorische Integration ist ja im Prinzip der Zusammenschluss von allen Wahrnehmungsleistungen.
00:11:23: Also höheren Sehen, Rieschen, Schmecken fühlen.
00:11:27: Diese Sachen werden angelegt bereits in Mutter Leib.
00:11:30: Bereits in Mutter leib findet eine sensorische Integrationsstadt und diese sensorischen Integration muss funktionieren im Zusammendspiel.
00:11:41: nur dann kann man natürlich auch richtig funktionieren, ganz einfach.
00:11:45: Also mal Beispiel wenn jemand schlecht hört dann kriegt er vielleicht nicht alles mit und wenn man nichts alles mitkriegt dann kann man auch nicht alles wissen.
00:11:56: Und es ist einfach so dass diese Menschen dann ganz oft auch in so einen Abseits geraten weil sie denken Mensch das habe ich ja gar nicht... Das verstehe ich nicht, das kapiere ich nicht.
00:12:06: dabei haben Sie's vielleicht einfach nicht wahrgenommen Und das ist es doch, also ich kann im Prinzip ist Gedächtnis Erinnerung so und erinnern.
00:12:15: Kann ich mich natürlich nur an Dinge die man wahrnimmt, die man hört sieht fühlt schmeckt ja riecht ja das sind alles Dinge die ganz wichtig sind.
00:12:24: und dass versteht man eigentlich unter der Sensorischen Integration Und die ist hauptsächlich im Kindesalte.
00:12:31: Bis zum siebten, achten Lebensjahr ist die sehr aktiv.
00:12:34: Das heißt also das kindliche Gehirn, das ist eine Verarbeitungsmaschine.
00:12:39: Das nimmt alles auf was es sieht und hört, was es fühlt.
00:12:42: Ja?
00:12:43: Und arbeitet da praktisch beithemysphärisch mit beiden hier in Hälften voll.
00:12:48: Versucht mal mit so einem Kind z.B.
00:12:50: Memorie zu spielen.
00:12:51: Keine Chance gegen meine Kinder.
00:12:52: Du hast keine Chance!
00:12:55: Und genau das ist es, ja.
00:12:56: Das ist eigentlich die Sensoridekration.
00:12:58: D.h.,
00:12:59: die neben ganz anders war als wir
00:13:01: Erwachsene.
00:13:03: Aber tatsächlich ist es so, dass eben in diesem Alter diese sensorische Integration hauptsächlich stattfindet.
00:13:10: Natürlich auch später werden sich noch Synapsen bilden und man ist lernfähig bis ins hohe Alter.
00:13:15: Das is klar allerdings nicht in diesem Maße wie diesen ersten Lebensjahren.
00:13:22: Und da ist ja dann die Schleife auch gut zurückgedreht.
00:13:24: Wenn man eben nicht alles wahrnimmt, egal ob irgendein Sinn nicht funktioniert, ob das jetzt das Hören schmecken oder sehen ist oder weil man einfach sich nicht auf eine bestimmte Sache konzentrieren konnte, dann ist eben die Gefahr einer Reizüberflutung oder auch einer Vereinsamung dann letztendlich da, ne?
00:13:42: Diese Isolation.
00:13:44: So ist es richtig und Reizebeflutungen sind auch ein gutes Stichwort, ich sage mal so... der Mensch immer angestrengt ist, um alles mitzukriegen.
00:13:55: Dann ist ganz schnell eine Reizüberflutung da und wir sitzen ja nicht in irgendwelchen Räumen die reizarm sind und das machen wir ja nicht.
00:14:04: Das Leben ist eben anders.
00:14:07: Man hat ja immer Störungen dazwischen.
00:14:10: Also immer irgendwelche Lärm oder Lichtquellen oder Gespräche im Nebenbereich... Und dann kann man sich nicht richtig konzentrieren.
00:14:21: und eine Konzentrationsproblematik, die zieht dann eben automatisch auch eine gestörte Wahrnehmung mit sich.
00:14:27: Ich kann mich nur auf Dinge konzentrieren, die ich auch wahrnehme.
00:14:31: Wenn das eben nicht so ist, dann habe ich ein Problem.
00:14:35: Genau!
00:14:36: Jetzt frage ich mich natürlich, warum haben denn überhaupt so viele Krebspatienten ein Problem?
00:14:41: Wer mir eben schon aufgeklärt ist es nicht die Chemotherapie, die das verursacht.
00:14:45: Aber warum sind zu viele onkologische Patienten von kognitiven Einschränkungen betroffen?
00:14:52: Ja, ich glaube da muss sich ein bisschen ausholen.
00:14:54: also nun ein bedeutsamer Faktor Ist eigentlich der posttraumatische Stress an dieser ganzen Geschichte Das sage auch immer wieder.
00:15:03: Also die psychischen Belastung durch die Diagnose wirkt ganz einfach wie ein psychisches Trauma, welche auch die Prozesse im Gehirn verändern kann.
00:15:12: Also dazu kommt dann eventuell noch eine extreme Schöpfung, wie ich ja vorhin schon mal ausgeführt habe.
00:15:18: Ja?
00:15:19: Schlafstörungen und depressive Verstimmungen, eventuell auch ne Blutarmut, ne Anämie, welches diese Symptome natürlich noch verstärkt.
00:15:28: Deswegen betrifft es eben ganz viele onkologische Patienten.
00:15:35: Ich denke, wichtig zum Verständnis ist einfach auch der biochemische Prozess im Gehirn.
00:15:41: Also durch die Chemotherapie werden primär ja keine Nervenzelle in dem Gehirnt zerstört.
00:15:47: Die Zerstörung der Myolinschicht ist da eigentlich das Problem.
00:15:51: Das heißt sie funktioniert wie eine Isolierung und um ein Stromkabel so kann man sich das vorstellen.
00:15:58: Diese Myolingschicht also die Nerven laufen dann nicht wild einfach so ohne Schutz ne?
00:16:03: Eine Myolinspicht.
00:16:04: Und sie funktioniert dann wie eine Isolierung.
00:16:08: Ohne die intakte Isolierungen springen eben ich die elektrischen Signale nicht mehr von Knotenpunkt zu Knotempunkt, so wie man das gerne hätte.
00:16:16: Die Nervenleitgeschwindigkeit sinkt dann drastisch.
00:16:20: und wenn die Nerven-Leitgeschwindigkeit drastig sinkt, ja, dann verzögert sich natürlich auch die Umsetzung Ja?
00:16:27: Also Beispiel!
00:16:28: Wenn ich jetzt irgendwas greifen möchte... Ich nehme mir ein Glas Wasser dann kann ich das in Frugteilen von Sekunden.
00:16:36: Habe ich aber jetzt eine Störung in der Leitgeschwindigkeit, ist die Myelin-Schicht gestört?
00:16:41: Dann weiß ich zwar dass sich gerade was holen wollte... Aber ich weiß nicht mehr was!
00:16:49: Und habe natürlich auch das Gefühl.. Ich hab jetzt gerade alles vergessen.
00:16:55: Ich weiß ja nichts mehr.
00:16:56: mit mir stimmt etwas nicht.
00:16:57: Ich habe ein Gedächtnisproblem.
00:16:59: Dabei ist es eigentlich gar kein Gedächtnisproblem, sondern es ist eben ein Problem der Weiterleitung.
00:17:06: Das kenne ich aber auch aus meinem Alltag.
00:17:09: Dass man die Küche gehe und dann denke, was wollte ich hier eigentlich?
00:17:14: Ja, Cindy das ist auch bis zu einem gewissen Punkt eine ganz normale Sache.
00:17:17: ja also es geht glaube ich jedem Menschen so dass man dann irgendwo auch mal mit den Gedanken nicht ganz dabei ist, dass man vielleicht auch mal ne Wortfindung stürmt, dass einem Namen nicht einfällt.
00:17:29: Das ist bis zum gewissen punkt ist das auch völlig normal.
00:17:34: Aber ist es eben nicht mehr normal, wenn's dauernd passiert?
00:17:38: Wenn es zu einer Belastung im Alltag wird.
00:17:42: Dann ist das keine normale Umstand und die Menschen sind natürlich dann auch frustriert.
00:17:50: Das hat oft die Folge, dass sie sich zurückziehen was natürlich bei der falsche Weg ist.
00:17:57: Ich wollte gerade sagen, das ist ja eigentlich gerade der falschen Weg weil man dadurch noch weniger wahrnimmt und noch weniger Reize hat.
00:18:05: Und dadurch noch weniger trainiert wird vielleicht auch im Alltag.
00:18:09: So ist es, man schränkt sich selbst ein!
00:18:13: Du hast jetzt von Konzentrationsproblemen, Wortfindungsstörungen oder schwachen Gedächtnis in Anführungszeichen gesprochen.
00:18:21: alles über die Nervenleitgeschwindigkeit erklärt.
00:18:25: Gibt es sonst noch Einschränkungen, die besonders häufig vorkommen?
00:18:28: und über welche Häufigkeit sprechen wir denn da so?
00:18:31: Wie viele Patienten sind betroffen?
00:18:34: Absolut.
00:18:34: Viele sind betroffene.
00:18:35: Aber wenn ich das nochmal sagen kann nicht alles liegt jetzt nur an der Narvenleitgeschwindigkeit.
00:18:41: Das ist klar.
00:18:41: Es war jetzt im Prinzip auch nur ein Beispiel wie man das Ganze sehen kann um das nicht gleich auf ein Gedächtnisproblem zu schieben.
00:18:52: Also welche Einschränkungen treten ein?
00:18:54: Ja, eben.
00:18:55: Es ist mehr Zeitaufwand nötig zum Beispiel für Fragen zu beantworten oder um Entscheidungen zu treffen.
00:19:04: Das ist auch eine ganz wichtige Sache dass die Menschen einfach nicht mehr in der Lage sind schnelle Entscheidungen zutreffen weil sie das ganze Umfeld auch nicht mehr richtig einsetzen also nicht mehr abchecken können.
00:19:19: Es ist einfach ein erhöhter Kraftaufwand erforderlich, was viele Patienten überfordert.
00:19:25: Das heißt das Gehirn muss einfach mehr Energie aufwenden um dieselbe Denkleistung zu erbringen.
00:19:32: und ja die Folge ist eben rasche Erschöpfung und bereits erwähnten Rückzugsentenzen, die wir immer wieder beobachten.
00:19:42: auch Probleme beim Multitasking geht auch nicht mehr so.
00:19:48: Menschen, die wirklich verantwortlich in der Arbeit waren.
00:19:51: Die Mitarbeiter geführt haben, die einfach mit beiden Füßen im Leben standen können es plötzlich nicht mehr und da kommen dem auch dann die Ängste.
00:20:04: kann ich noch mal zurück in den Beruf.
00:20:07: Kann ich das alles überhaupt noch leisten was von mir verlangt wird?
00:20:10: Das macht Ängsten!
00:20:12: Und die wollen wir natürlich versuchen zu nehmen in der Therapie.
00:20:17: Kannst du eine Einschätzung geben, ob es Patientengruppen oder Krankheitsbilder in der Onkologie gibt die besonders betroffen sind?
00:20:24: Oder ist das ausgeglichen?
00:20:27: Besonders betroffen da jetzt eine Gruppe speziell rauszunehmen fällt mir ein bisschen schwer.
00:20:34: Ich kann allerdings sagen dass etwa dreißig Prozent der Brustkrebspatienten unter lang anhaltende Defiziten leiden vor allem im kognitiven Bereich.
00:20:44: Natürlich spielen auch da Nebenwirkungen wie Medikamente eine Rolle.
00:20:49: Zum Beispiel die Anti-Hormontherapie spielt eine große Rolle.
00:20:53: oder das Alter spielt natürlich eine Rolle, dass es ganz klar hier älteren Mensch ist umso weniger schnell kann man aufnehmen.
00:21:01: ja die Reaktionszeit ist einfach auch dann eingeschränkt und ältere Menschen reagieren auch viel stärker auf Toxine auf Narkosen oder überhaupt über metabolische Veränderungen im Stoffwechsel.
00:21:17: Patienten mit eventuellen Vorerkrankungen, das muss man ja auch eben berücksichtigen.
00:21:22: also welche Vorerkrankungen sind bereits da?
00:21:25: Zum Beispiel neurologische Erkrankungen oder auch psychiatrische Erkrangung, leichte kognitive Störungen all das spielt natürlich eine große Rolle und diese Patientengruppen sind natürlich stärker betroffen.
00:21:40: Ja.
00:21:42: Jetzt hast du ja eben schon so ein bisschen angeteasert, dass man diesen Patienten ja auch helfen muss und will.
00:21:48: Und das genau macht ihr bei euch in der Arbeit in der Reha.
00:21:52: Kannst du uns mal ein bisschen mitnehmen?
00:21:53: Wie sieht denn so ein kognitives Training bei euch ganz konkret aus?
00:21:57: Ich habe es noch nicht so richtig mitgemacht!
00:21:59: Also bei uns ist der Ergoterapie ganz wichtig – und zwar die Abkehr von dem reinen Defizitmodell.
00:22:07: Das heißt, die Reduzierung der kognitiven Leistungen ist ja kein Verlust an Intelligenz.
00:22:14: Und das müssen wir den Patienten einfach klar machen, dass sie nicht irgendwie jetzt an Intelligenz verlieren oder an Willenskraft auch, sondern es ist eine biologische Reaktion des Gehirns auf eine extreme Belastung.
00:22:29: Die Patienten kommen dann sehr oft ängstlich in die Anwendungen und sagen, was erwartet mich?
00:22:35: Plamiere ich mich vielleicht.
00:22:37: Es gilt diese Ängste abzubauen und den Patienten eigentlich
00:22:41: da
00:22:41: abzuholen wo er ist.
00:22:43: Oft sind es ja auch Gruppen, die wir da haben Und es liegt einfach am Therapeuten zu erkennen ob jetzt eine in dieser Gruppe ist, die besonders ängzlich ist, besondere Hemmungen hat.
00:22:58: Also da gehört ganz viel dazu.
00:23:00: Und die Ergotherapie ist natürlich auch keine Sache, die man so in eine Schublade steckt.
00:23:07: Jeder Ergotherapeut hat ja seine eigenen Möglichkeiten dar.
00:23:13: Generell kann man sagen, dass Druck in der Therapie die synaptische Plastizität einfach stört, wobei aber Akzeptanz den Stress reduziert?
00:23:27: Und ja, die Heilung fördert und vor allen Dingen die Patienten motiviert auch was zu tun.
00:23:34: Und das ist wichtig!
00:23:35: Das macht auch biologisch wie psychologisch Sinn.
00:23:39: Das Gehirn verliert zwar temporär an Effizienz, besitzt aber die Fähigkeit sich neu zu vertraten – also Stichwort Synapsenbildung.
00:23:51: Also es lernt Aufgaben über alternative Nervenbahnen zu lösen Und das ist also ein aktiver Entwicklungsprozess, eine posttraumatische Reifung würde ich das einfach mal nennen.
00:24:04: Das ist eigentlich der Kahn der hier in Leistungsübungen und Gedächtnis-Übungen.
00:24:11: Wir sagen eigentlich auch gar nicht gerne Gedechnis-Übung, wir sagen hier in Leistungsübung.
00:24:16: Denn wie gesagt, das Gedächenes ist Wahrnehmung!
00:24:20: Ja?
00:24:20: Das ist Wahrnehmbung weil Gedächnis ist Erinnerung.
00:24:23: So nochmal... Erinnern können wir uns ja nur an Dinge, die wir wahrnehmen.
00:24:28: Und schon sind wir eigentlich darin dass das global gesehen einfach eine hier Leistungsstörung ist Die es gilt aufzufangen und eben so an den Patienten heranzutragen Dass sie mit Spaß bei der Sache sind.
00:24:42: und darum geht's doch.
00:24:43: Es geht auch darum dass der Patient ein das Gefühl wieder hat mein Gott ich bin Nicht blöd.
00:24:51: Mein Intelligenz ist nicht irgendwie weg oder sowas, es liegt ja an ganz anderen Ursachen und da kann man was tun und da darf man therapeutisch darauf einwirken immer mit Sinn und Verstand und immer mit einer Ganzeitlichkeit die unbedingt wichtig ist in der therapeutischen Umsetzung.
00:25:11: Das würde ich nämlich jetzt auch gerne fragen wollen arbeitet ihr da rein?
00:25:14: Mit klassischen Gedächtnisübungen
00:25:16: also Konkretes, kognitives Training im klassischen Sinn.
00:25:21: Das kommt bei uns in der Regel höchstens begleitend hinzu.
00:25:25: Da hat also jeder Ergotherapeut seine eigenen Trainingsmethoden, die selbstverständlich auch untereinander abgesprochen werden.
00:25:32: bei uns.
00:25:33: Wir sind ja drei Ergotherapäuten hier im Haus und wir sprechen uns natürlich ab, dass es keine Überschneidungen gibt, das wird für die Patienten auch lebendig gestalten.
00:25:48: Natürlich, Wiederholungen wollen wir vermeiden.
00:25:51: Also ich persönlich mache dann gerne Mechanismen, sage mal wie speichere ich zum Beispiel Inhalte schnell ab?
00:25:58: Also ich mach zum Beispiel Gedichte.
00:26:00: Ja!
00:26:00: Ich schreibe ja selbst Gedichte für meine Therapie und das mache auch gerne.
00:26:06: Das sind immer so Kurzgeschichten, kurzes Gedicht was die Leute lernen können mit einem gewissen Schema, dass man erst mal gewisse Satzstellungen bespricht.
00:26:19: Dass man einfach nur Reilswörter aufschreibt, die nachher zusammenfasst und dann lernen sie innerhalb in der Regel zwischen fünfzehnundzwanzig Minuten ein Gedicht – ja, was wir auch nicht mehr vergessen!
00:26:32: Oder was mache ich natürlich noch?
00:26:34: Ja, gezieltes Konzentrationstränen.
00:26:37: Zum Beispiel das Nacherzählen einer gehörten Geschichte.
00:26:40: So wie wir das früher hatten mit der Nacherzählung in der Schule.
00:26:44: Du wirst sich erinnern können dass man da eine schöne lustige Geschichte einfach aufnimmt Dass man sich auch Notizen machen darf, dass man dann nachher eine Zusammenfassung von so einer Geschichte bringen kann die dann Hand und Fuß hat.
00:27:00: Wichtig ist es doch einfach, dass die grauen Zellen so nenn ich das einfach mal in Aktion sind und dass etwas getan wird.
00:27:09: Ich gebe Börter an und sage okay wir haben hier ein paar Börder und mach doch daraus mal eine Geschichte.
00:27:14: ... tollsten Geschichten dabei raus, ja?
00:27:21: Wo ich mich selbst manchmal wundern muss.
00:27:23: Mensch wie toll!
00:27:24: Das kann ich mir gut vorstellen... Also absolut, das klingt nach richtig viel Spaß und du hast ja gesagt,... ...das ist eigentlich nur ein kleiner Teil, ansonsten ist dieses Konzentrations- und Gedächtnism Thema ja etwas ganzheitliches in der Klinik.
00:27:38: Auf jeden Fall.
00:27:39: Also es spielen auch Physiotherapie, Sporttherapie irgendwie eine Rolle in dem großen Ganzen.
00:27:45: Ohja Also das ist ein Thema, liebe Cindy.
00:27:49: Da muss ich fast ein bisschen größer ausholen weil eine Anwendung allein also nur die Ergotherapie wird natürlich nicht reichen um umfassend etwas zu bewirken.
00:28:02: wichtig eine hervorragende interdisziplinäre Arbeit.
00:28:06: Die ist ganz ganz wichtig und eigentlich der Schlüssel um kognitive und persönliche Potenziale auch nachhaltig wiederherzustellen, als eine echte Entwicklungsstufe zu festigen.
00:28:21: Das ist eine ganz wichtige Sache.
00:28:23: die körperliche Verfassung und psychische Stabilität sind untrennbar miteinander verbunden und natürlich gehört die Bewegung dazu.
00:28:33: Ein Berufszweig allein wird es nicht schaffen.
00:28:37: Auch die Argot-Therapeutin bei uns machen Bewegungen.
00:28:39: Wir haben auch PNP, Gymnastik und wir machen auch mit Bewegung aber der größte Teil läuft natürlich über unsere physiotherapeutischen Kollegen ab.
00:28:48: also spielt eben alles eine Rolle.
00:28:52: Regelmäßige Bewegungen, Vorgang, Yoga, Chigong alles was wir so machen lindert nachweichlich auch in Zündungsprozesse und fördert die Regeneration der Nervenzellen.
00:29:03: Sport bekämpft auch gleichzeitig die krebsbedingte Erschöpfungszustände was wiederum direkt die Konzentrationsfähigkeit steigert, also Sportwissenschaft, Physiotherapie.
00:29:17: Ganz ganz wichtige Elemente die unbedingt auch mit der ergo-therapeutischen Techniken zusammenwirken.
00:29:24: ja aber ich könnte natürlich jetzt auch noch weiter machen unsere Ernährungsberatung zum Beispiel um das Gehirn optimal mit Mikronährstoffen zu versorgen.
00:29:35: Also dass das spielt alles eine riesengroßen Rolle wenn wir das Thema Technisleistung uns angucken.
00:29:42: Es ist eben nicht nur eine körperliche Bewegung, es ist eine geistige Bewegung.
00:29:46: Das ist mir immer sehr wichtig einfach klarzustellen dass Gedächtnisleistungen die vielleicht gar keine Gedächnesstörungen sind aufzudecken das es an ganz anderen Dingen liegt.
00:29:58: zum Beispiel auch unser Sozialdienst der entlastet die Betroffenen von bürokratischem Druckanträge Rentenfragen dieser mentale Druck dieser Stress mitgenommen weißt du?
00:30:09: Und das ist alles unheimlich wichtig.
00:30:13: Es setzt Kapazitäten für die kognitive Heilung frei, ja?
00:30:17: Die Psychologen, die unterstützen, die helfen den Frust über die verringerte mentale Leistungsfähigkeit abzubauen, Stressoren zu reduzieren und die Erkrankungen als tiefkreisende Zäsur zu begreifen aus der auch persönliche Stärken wieder erwachsen können.
00:30:34: Also es sind alle so Dinge...die Arzte, die steuern den Rehaverlauf Die Pflegekräfte sind ganz, ganz entscheidend.
00:30:41: Die Rückmeldungen, die wir von Pflegekäften kriegen, die sind so wichtig!
00:30:45: Du merkst schon, Gell?
00:30:46: Ich steigere mich da ein bisschen rein... ich habe ja in vielen Einrichtungen gearbeitet und ich habe auch immerhin vier Praxen geführt.
00:30:55: Da kommst du in Einrichtung rein wo das eben keine Selbstverständlichkeit
00:30:59: ist.
00:31:00: Selbst die Hauswirtschaft insbesondere des Reinigungsteam Für mich eine unheimlich wichtige psychologische und medizinisch hochrelevante Doppelrolle.
00:31:09: Das geht nicht ums Putzen, es geht mit uns reine Putzen Es geht viel weiter darüber hinaus.
00:31:16: Und jetzt ist für unsere Arbeit, für unsere therapeutische Umsetzung Unheimlich wichtig.
00:31:22: Also zusammengefasst Ist das einfach so weil du ja Und die Ausgangsfrage zurückzukommen, ja ist es eben nicht nur eine reine kognitive Sache.
00:31:34: In dem Sinn natürlich spielt Bewegung und nicht nur kömmelig ist sondern auch geistige Bewegungen eine Rolle.
00:31:42: Und diese geistigen Bewegungen umfasst das ganze Leben, den ganzen Umsatz.
00:31:50: Ganz wichtig für unseren gemeinsamen Erfolg.
00:31:53: und vor allen Dingen im Mittelpunkt steht immer der Patient
00:31:57: Mensch, da hast du jetzt aber ein Plädoyer gehalten.
00:32:03: Ja es hat auch einfach nochmal deutlich gemacht warum ist so wichtig ist dass diese onkologische Reha so breit aufgebaut ist?
00:32:08: weil eben alles ineinander übergreift.
00:32:10: das hatten wir schon in so vielen Hammerstark folgen dass man gemerkt hat ach das eine hängt wieder mit dem anderen zusammen
00:32:17: und
00:32:18: da hast Du jetzt glaube ich noch mal die richtigen werbenden Worte gefunden.
00:32:26: Es ist ein Wohlfühlfaktor bei uns.
00:32:29: Sie wird immer gelobt, wie toll die Küche ist.
00:32:32: Das ist ein zentrale medizinisch wirksamer Teil für unsere Patienten.
00:32:37: Die sind wichtig für unsere Therapie-Erfolge!
00:32:39: Ja das stimmt auf jeden Fall und sie sind auch wichtig für unseren Mitarbeiter.
00:32:43: zur Friedenheit weil... Oh ja!
00:32:45: Das war jetzt ein schöner Ausflug weil wir gemerkt haben dass Gedächtnisstörungen eben mehr sind als nur Gedechenesübungen.
00:32:56: Gibt es irgendwas, wo wir sagen, das können wir direkt mal ausprobieren?
00:32:59: Hier hast du eine oder zwei einfache Übungen für uns die wir jetzt mal ein bisschen testen können.
00:33:05: Ich hoffe ich blamier mich jetzt nicht.
00:33:07: Ich wollte gerade sagen, jetzt haste ja schon... Nein!
00:33:12: Ich halte das mal ganz locker.
00:33:14: Also natürlich gibt es immer Dinge, die man zwischendurch machen kann.
00:33:18: also Wir können was ausprobiert.
00:33:20: zum Beispiel Ja, ich geb dir den Begriff und du sagst einfach mal innerhalb von dreißig Sekunden.
00:33:26: Du weißt nicht, ich hab jetzt keine Stoppuhr da!
00:33:29: Aber was gefällt dir jetzt?
00:33:31: Ja, du hast eine das ist schonmal gut.
00:33:33: Gut okay ja
00:33:34: Was gefällt ihr ein zu dem Begriff Urlaub
00:33:39: Sommer Sonne Sonnenschein Cocktail liegen Wandern Sport machen Joggen Palmen Sonnenliege Sonnencreme Sonnenbrand, See, Entspannung, Freude, Erholung, Gemeinschaft und Essen.
00:34:09: Fertig!
00:34:10: Fantastisch!
00:34:12: Das sind ganz viele.
00:34:13: Es wurde
00:34:13: aber immer langsamer mit der Zeit, ne?
00:34:16: Ja weil man dann länger überlegt was hat man schon gesagt das hat man noch nicht gesagt.
00:34:20: ja man will sich auch nicht wiederholen.
00:34:23: und wenn du natürlich so ein Begriff in den Raum stellst und die Patienten abfragen hat ja auch jeder andere Idee.
00:34:31: ich hatte auch schon dass sie sagen Urlaub und Gottes Willen Stress packen es geht auch in die andere Richtung.
00:34:39: Es kommt ganz oft Strand, Sonne und das ist das übliche.
00:34:44: Aber auch andersrum.
00:34:46: die dann in den Winterurlaub fahren, die sagen dann Schnee... Also es ist eben sehr unterschiedlich.
00:34:52: Wichtig ist einfach dass da irgendwas passiert.
00:34:55: Wir haben auch dann die Möglichkeit zählen sie doch einfach um in drei Schritten von hundert rückwärts oder sowas.
00:35:02: Das ist natürlich eine höhere Anstrengung.
00:35:07: Das kann man natürlich auch mal ausprobieren, wenn du das möchtest.
00:35:27: Nicht so einfach, muss ich sagen.
00:35:30: Im Kopf bin ich das kleine einmal eins mit der Dreierreihe durchgegangen weil da hat man noch die Änderungen im Kopf.
00:35:36: Ja du kannst auch sehr weit also meisten Patienten kommen soweit gar nicht.
00:35:40: dann, ne?
00:35:41: Weil die Konzentration fehlt.
00:35:43: Das ist eine Gedächtnisprobleme.
00:35:46: Ich will das immer nochmal rausstellen, das ist nochmal ganz andere Sache.
00:35:51: Ich denke das reicht oder so als Test.
00:35:54: Ja, das reicht schon mal.
00:35:55: Sonst
00:35:56: fange ich noch an zu schwitzen Andreas!
00:35:59: Nein, das wollen wir ja nicht.
00:36:02: und wenn man jetzt nicht eine Fleißübung machen möchte oder nicht immer wie wir es gerade gemacht haben was kann man denn eigentlich noch tun um das Gedächtnis oder auch die Konzentrationsfähigkeit?
00:36:14: Ich habe gelernt nach der Reha wieder zu stärken vielleicht einfach im Alltag.
00:36:20: Ja, also da gibt es ganz einfache Sachen eigentlich.
00:36:24: Man hört ja ganz oft dass die Leute Probleme haben.
00:36:27: wie oft sieht man zum Beispiel im Supermarkt voller Einkaufswegen wo die Leute dann stehen lassen dem Gotteswillen habe ich das Bügeleisen rausgezogen hab' ich die Tür abgeschlossen.
00:36:36: Das sind so Dinge im Alltag die man beobachten kann.
00:36:39: Da hilft's dann zum Beispiel wenn man einfach Selbstgespräche führt und sagt der Herr des Aus Das Bügeleisen habe ich rausgezogen, die Tür habe ich abgeschlossen.
00:36:49: In dem Moment wo du das sagst ja kannst du dich viel besser daran erinnern dass du es auch gemacht hast.
00:36:56: oder wenn ich eine Einkaufsliste schreibe wie jetzt so ein Einkaufslister erstellt.
00:37:04: Also die meisten Leute machen das einfach falsch.
00:37:07: Da wird festgestellt, okay, die Butter fehlt.
00:37:10: also schreibe ich Butter auf und dann fehlt was weiß ich?
00:37:14: Die Marmelade, die Konfitüre... Man muss es in Kategorien aufteilen.
00:37:20: Was brauche ich an Obst und Gemüse?
00:37:24: Was braue ich an Molgerei-Produkten?
00:37:26: Und wenn ich dann weißen stehe vor den Molgereiprodukten und dann weiß ich, ich habe drei Sachen gehabt, was fehlt Mir fehlen aber nur zwei Stück ein.
00:37:37: Wenn ich die Produkte sehe, dann habe ich wieder eine Ehesisbrücke und kann mich an deutlich mehr erinnern was ich eigentlich kaufen wollte.
00:37:46: Noch eine Methode ist einfach das Alphabet zur Hilfe zu nehmen, um sich daran zu erinnern.
00:37:51: A wie Apfel, B wie Banane C wie Champignons D wie Duschgel E wie Eier, dass man das einfach mal so probiert.
00:37:59: Also es gibt da verschiedene Methoden, um so ne Einkaufssiste zu erstellen die man sich dann auch einprägt und dann einfach in den Alltags- und bisschen hier Leistungsübungen mit einbaut.
00:38:13: Das wäre zum Beispiel so ein Beispiel.
00:38:16: Also ich meine, es gibt einige Dinge die man da einbauen kann in den Alltag und da komme ich auch mal wieder auf das soziale zurück.
00:38:24: Ja also Sozialkontakte ganz wichtig ja sich unterhalten Gruppen bilden gemeinsam Hobbys entdecken einfach auch neue dinge die man vielleicht vorher nicht so auf dem Schirm hatte.
00:38:37: Es gibt viele viele Möglichkeiten um aus dem Tiefeloch rauszukommen.
00:38:45: Man muss natürlich den ersten Schritt machen und jede Veränderung und jeder Weg, den man geht beginnt eben immer mit dem ersten Schritt.
00:38:53: Und der ist oft sehr schwer umzusetzen.
00:38:57: Gibt es auch irgendwie sowas wie Bücher online Angebote, Apps oder sowas die du empfehlen kannst wenn jemand wirklich trainieren möchte?
00:39:07: Ja das ganz Tolle was wir immer haben das sind ja die Rentner Braubuch.
00:39:12: Kennst du das?
00:39:17: Also das ist die Apothekenumschau.
00:39:22: Im hinteren Teil sind oft Tipps für Hinleistungstraining drin und die sind ganz toll, ja?
00:39:28: Die sind wirklich ganz toll und die kosten nichts!
00:39:31: Und natürlich gibt es ganz viele andere Sachen noch.
00:39:35: Wir haben hier im Haus zum Beispiel jetzt auch nicht so lange das Reha kommen.
00:39:39: Ja, auch das ist eine Sache die man zu Hause durchaus auch umsetzen kann.
00:39:45: Das kann man irgendwie erwerben und
00:39:47: käuflich
00:39:47: kann dir jetzt keine Preise dann nennen
00:39:49: wie das ist.
00:39:50: Aber
00:39:50: ja aber dann haben die Patienten da auch über glaube ich fünfunddreißig Module Zugriff wo man ganz viel machen kann was sich natürlich empfiehlt wenn es hier schon mal angelern wurde dass denn sowas weiterzuführen.
00:40:02: zum Beispiel Ich werde immer wieder gefragt, wie das denn mit Kreuzworträseln ist.
00:40:08: Ja, Kreuzwerträsel... Lagt
00:40:09: mir auf der Zunge gerade!
00:40:12: Ja?
00:40:12: Ja, lag mir auf die Zunge hätte ich jetzt auch nicht gefragt.
00:40:15: Siehst du?
00:40:17: Also
00:40:17: Kreuzforträsel, das ist natürlich okay.
00:40:19: Allerdings ist Kreuzorträsel ja auch so eine Sache an die man sich gewöhnt.
00:40:27: Das ruft man dann einfach ab Wiederholt sich immer, ja?
00:40:31: Also wenn ich sage statt in Italien mit drei Buchstaben dann überlegst du ja nicht lange.
00:40:35: Dann sagste Rom aber da ist ja, sag' ich mal... Nicht dieser Denkprozess den wir uns wünschen dahinter der ist allenfalls gegeben.
00:40:44: Wenn Du anfängst mit Kreuzwort drehst irgendwann hast Du die alle drauf und Da is dann so ein Anagramm zum Beispiel viel besser.
00:40:52: So einen Anagramms sag' Ich mal, ich gebe ein Wort vor und es werden viele neue Wörter Mit den Buchstaben die eben in dem Vorgabewort enthalten sind benutzt und da kann man ganz, ganz tolle Sachen machen.
00:41:05: Das mache ich auch in der Therapie, sag' ich mal dass man da einen Wort vorgibt und ja dann sucht jeder für sich und nachher ich sage dann irgendwann Stopp.
00:41:17: wenn eine Person zum Beispiel zwanzig Wörter gefunden hat und dann wird die Patientin oder der Patienten eben dann, ja der darf dann seine vorlesen hat dann automatisch auch die Leitung der Gruppe.
00:41:29: also da gibt es auch Verantwortung ab dass sie dann praktisch darauf achten müssen das alle mitkommen.
00:41:35: Die anderen müssen gucken.
00:41:36: habe ich das Wort auch gefunden?
00:41:38: hab ich das nicht muss ich meine Liste ergänzen.
00:41:41: ja mit dem neuen Wort und so machen wir das rei um und jeder also jedes Wort ist dann gefunden wird wird abgehackt Der liest eben nur dann das vor, was noch keinen Haken hat.
00:41:54: Und somit ergänzt sich das und am Schluss haben alle die gleiche Anzahl auf dem Papier an Wörtern es sei denn sie haben sich nicht konzentriert.
00:42:03: Genau!
00:42:07: Also das sind so Beispiele.
00:42:09: Wenn ich jetzt sage... Ja, meine Hirnleistung wieder mehr aktivieren fördern.
00:42:16: Was würdest du denn empfehlen?
00:42:17: Wie oft sollte man das denn aktiv trainieren?
00:42:21: Nicht übertreiben.
00:42:23: Das ist eben auch so eine Sache die man oft wieder beobachtet dass die Leute dann schnell überfordert sind weil sie meinen es gut ja und machen damit eigentlich das Gegenteil.
00:42:34: Die überreizen das System damit.
00:42:37: Mäßig aber regelmäßig würde ich jetzt mal einfach sagen als Devise Ja, ich sag mal zwei-drei Mal die Woche.
00:42:45: Echt?
00:42:47: Man muss nur dabei bleiben und nicht von morgens bis abends sich unter Druck setzen um dann irgendwas machen zu müssen.
00:42:53: Es soll lieber
00:42:54: was Spaß macht.
00:42:55: Ja es soll Spaß
00:42:56: machen mit Fantasie und Freude umgesetzt werden.
00:42:59: Das soll eben wirklich in einem gemäßigten Stil ablaufen so dass es noch Spaß macht und eben nicht zur Belastung wird für die Patienten.
00:43:08: das ist ganz wichtig.
00:43:11: Ja, das klingt vernünftig und ich finde ... Das macht es auch rund.
00:43:14: Als letzte Frage hätte ich jetzt noch an dich persönlich was würdest du einem Patienten oder einer Patientin sagen die jetzt gerade in der Phase ist wo sie ein bisschen frustriert ist dass eben nicht sofort besser ist oder dass man eben grade so viel vergisst usw.
00:43:30: Was würdest Du sagen?
00:43:32: Das haben wir ganz oft natürlich ja Und in diesen Fällen sage ich immer und gehe ich mit dem Patient also auf so'n bisschen tiefer rein und sage, dass es einfach auch ein Prozess ist.
00:43:45: Ein Heilungsprozess und einen Prozess braucht immer Zeit.
00:43:49: Und ganz wichtig dabei ist nicht aufzugeben.
00:43:54: Viele Menschen geben auf – ich beziehe das noch nicht mal nur auf unsere Patienten – viele Menschen geben aus bevor sie das eigentlich erreicht haben, was sie erreichen könnten.
00:44:09: Und in dem Moment, wo ich aufgebe, dann geht es nicht mehr weiter.
00:44:13: Das ist einfach so.
00:44:14: Es gibt ja auch diesen schönen Spruch.
00:44:16: Ja, gibst du mir Zitrone?
00:44:18: Dann mach' ich Limoneer daraus.
00:44:19: Kennst du vielleicht?
00:44:20: Auf
00:44:20: jeden Fall!
00:44:21: Das sind diese Sprüche... Aber die haben was.
00:44:25: Also das ist ja einfach so und so ist das im Leben.
00:44:30: Sehr schönes Wochen, schönes Schlusswort.
00:44:32: Ich danke dir und ich habe heute zu Feier des Tages auch mal wieder eine richtig coole normale Hammer Story dabei!
00:44:43: Ganz klassisch also unsere Hammer Stories aus dem Klinik Alltag was da so an kuriosen schönen oder auch lustigen Dingen passiert.
00:44:54: und heute hab' ich einer Ich bin quasi drüber gestolpert, ich wusste das gar nicht.
00:45:01: Die Geschichte handelt von Karola und Brinda.
00:45:05: Und vor einen vierzig Jahren sagte Karola... ...ich probiere es mit der Reha einfach mal aus!
00:45:12: Sie war gelernte Kinderkrankenschwester Und kam aus dem Krankenhaus und suchte aber als junge Mutter nach einem Job, der besser ins Leben reingepasst hat.
00:45:21: Die Handklinik Bellevue klang da nach einer guten Zwischenlösung – also Betonung liegt auf einer Zwischen-Lösung für die Zeit der älterlichen Erziehungen!
00:45:31: Denn eigentlich wollte Karola gar nicht so lange bleiben.
00:45:33: Irgendwann wollte sie unbedingt zurück in die Kinderkrankenpflege im Makutbereich.
00:45:39: Einige Jahre ne ein Jahr später hörte sie auch von einer freien Stelle als Nachtschwester im Bellevue.
00:45:47: Und da hat sie gedacht, ach ich habe doch noch eine Kollegin die Brinda meine ehemalige Kollegin aus dem Krankenhaus.
00:45:53: Die ruf ich jetzt mal an weil sie wusste, die war ebenfalls aufs Job suche und Brinda die kam
00:46:01: sah
00:46:02: und blieb.
00:46:04: Jetzt kommt der kleine Plot Twist.
00:46:06: heute schreiben wir das Jahr zwei tausend sechsundzwanzig.
00:46:09: Karola ist immer noch da.
00:46:11: Das können wir auch.
00:46:14: Karoda arbeitet inzwischen seit vielen Jahren als Sekretärin der Geschäftsführung, Brinda ist tatsächlich bis heute Nachtschwester bei uns und führt übrigens wohl ein kleines Notizbuch mit all den Geschichten die sie in den vierzig Jahre Nachtdienst gesammelt hat.
00:46:30: Und ich finde – und ich hoffe du gibst mir recht!
00:46:33: Wir müssen dringend an dieses Notizbuch ran weil die nächsten Hammer Stories wieder vermutlich schon drinne zwischen dem Seiten.
00:46:40: Und ich finde die Geschichte einfach so schön, weil neulich hatte Brinda ihr vierzigjähriges Jubiläum und dann sagte sie zu mir ja sind die Karola hat mich doch angeworben.
00:46:50: Mit Karola arbeite ich direkt zusammen und dann ist mir die Geschichte vor die Füße geschäupert und ich denke mir wir lernen daraus.
00:46:57: manche Zwischenlösungen entpuppen sich am Ende doch vielleicht als richtig hammerstark oder?
00:47:02: Absolut!
00:47:03: Hammerstark!
00:47:04: Wir legen mal vierzig Jahre im Unternehmen.
00:47:07: So ist es
00:47:09: Ja.
00:47:09: Ich habe aber auch wirklich am Ende angekommen, Andreas!
00:47:11: Es ging voll schnell.
00:47:13: Aber schön dass du diese ganzen Infostipps und auch Mitmachssachen mit uns geteilt hast so ein bisschen den Druck rausgenommen hast die Angst raus genommen hast Vorurteile genommen hast.
00:47:23: ich fand das war jetzt ganz ganz wichtig.
00:47:25: Und eine Folge zum immer wieder reinhören hat ganz viele Verbindungen zu anderen Folgen Zu Fatigue worüber wir gesprochen haben zur Erschöpfung und Bewegung natürlich
00:47:37: auch Absolut.
00:47:39: Dr.
00:47:39: Mannsmann, ja?
00:47:41: Ja
00:47:42: genau und deswegen nicht nur dir vielen Dank dafür es hat mir viel Spaß gemacht sondern natürlich auch wieder allen Hörern und Hörer fürs einschalten.
00:47:50: ihr könnt jederzeit gerne auf unsere Social Media Kanälen auf Instagram schauen was es dazu Folge gibt und verpasst dann natürlich auch nichts.
00:47:58: und dann bleibt mir ehrlich gesagt nichts anderes zu sagen außer tschüss macht's gut und vergess eines nicht.
00:48:06: ihr seid hammer stark
00:48:08: Absolut und nur gemeinsam sind wir stark.
00:48:11: Das hast du schön gesagt!
00:48:14: Tschüss!
Anja Ackermann
‧Anja Ackermann
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