Erschöpfung

Shownotes

„Ich bin so erschöpft.“ Ein Gefühl, das viele Menschen nach einer Krebserkrankung nur zu gut kennen. Doch was steckt dahinter? Ist es „nur“ schlechter Schlaf, ist es eine Depression oder doch Fatigue?

In dieser Folge sprechen wir erneut über ein Thema, das euch im Alltag besonders häufig begleitet. Auch wenn wir Fatigue bereits in zwei früheren Episoden aufgegriffen haben, zeigt sich immer wieder: Die Belastung bleibt – oft auch lange nach der Reha.

Deshalb widmen wir diesem wichtigen Thema noch einmal eine eigene Folge, diesmal mit einem besonderen Blick von außen. Zu Gast ist Dr. Sabrina Han, promovierte Sportwissenschaftlerin, Schlaf- und Fatigue-Coach und seit vielen Jahren in der Onkologie tätig. Mit ihrem Ansatz begleitet sie Betroffene auch über die Reha hinaus und unterstützt sie dabei, wieder mehr Energie, besseren Schlaf und Lebensqualität zu gewinnen.

Darüber sprechen wir in dieser Folge: • Was Fatigue wirklich ist – und wie sie sich von „normaler“ Erschöpfung unterscheidet • Warum Schlaf allein oft nicht ausreicht • Welche Möglichkeiten es gibt, mit Fatigue umzugehen • Wie Schlaf, Bewegung und Energiemanagement zusammenhängen • Was Betroffene konkret im Alltag tun können • Warum Akzeptanz, Kommunikation und Mindset eine wichtige Rolle spielen

Diese Folge soll euch Orientierung geben, Mut machen und zeigen: Ihr seid mit eurer Erschöpfung nicht allein.

Kontakt zu Dr. Sabrina Han www.erfolgreichschlafen.de/

Selbsttest zum Thema Fatigue www.erfolgreichschlafen.de/fatigue-selbsttest/

Transkript anzeigen

00:00:05: Ich bin so erschöpft.

00:00:32: Einsatz den viele von unseren Patientinnen und Patienten sagen, Und oft kommt direkt die Frage hinterher, ist das einfach nur Schlafmangel oder steckt mehr dahinter?

00:00:43: Erschöpfung gehört für viele zum Alltag während und nach der Krebserkrankungen.

00:00:48: Aber diese Müdigkeit fühlt sich oft anders an – tiefer, hartnäckiger und sie lässt sich nicht einfach wegschlafen!

00:00:58: Wir haben ja über dieses Thema hier im Podcast auch schon gesprochen sogar in zwei Folgen.

00:01:05: Fatigue ist so präsent im Alltag, auch lang über die Reha hinaus das es sich lohnt noch einmal genauer hinzuschauen.

00:01:12: Denn viele Betroffenen stehen irgendwann an dem Punkt, an dem sie sich fragen Warum wird's nicht besser und was kann ich eigentlich selbst tun?

00:01:21: Genau darüber sprechen wir heute!

00:01:23: Und diesmal haben wir uns dafür eine externe Expertin eingeladen, die Betroffene auch über die REHA hinaus begleiten kann ganz nah am Alltag.

00:01:32: Dr.

00:01:32: Sabrina Hahn ist promovierte Sportwissenschaftlerin, Schlaf- und Fatiguecoach und seit vielen Jahren in der Onkologie tätig.

00:01:39: Mit ihrem Unternehmen Erfolgreichschlafen unterstützt die Menschen dabei wieder mehr Energie, besseren Schlaf und vor allem mehr Lebensqualität zurückgewinnen.

00:01:48: Hallo Sabrina!

00:01:49: Schön dass du da bist.

00:01:51: Hallo liebe Wissen nie Danke für die Einladung.

00:01:54: Ja Du hast dich quasi ja mehr oder weniger selbst vorgestellt bei uns

00:01:59: Jawoll!

00:02:00: Ich hab euch auf Instagram gestalkt, würde ich mal sagen.

00:02:04: Und dann habe ich gesehen.

00:02:06: ihr habt einen hammerstarken Podcast und dann dachte ich... ...ich glaube das ist eine Möglichkeit dem Thema Fatigue einfach noch mehr Raum zu schenken, mehr Aufmerksamkeit zu schinken und ja in meiner Mission einfach mehr Menschen zu erreichen.

00:02:21: darum habe ich dich angeschrieben Ja,

00:02:22: und ich freue mich total.

00:02:24: Und das hat jetzt auch total sportart geklappt.

00:02:25: von daher vielen Dank dafür.

00:02:28: bevor wir aber so richtig ins thema reingehen ist ja am Anfang unserer jeden podcast folge eine kleine Challenge für dich, wir stellen unseren Gästen immer drei kleine Fragen um sie besser zent zu lernen.

00:02:42: Du bist jetzt auch noch eine externe Expertin und jetzt wollen wir natürlich so ein bisschen zum Reingrooven und zu gucken.

00:02:48: wer bist du eigentlich?

00:02:49: dir?

00:02:50: drei Kleine Frage stellen sind doch ganz leicht.

00:02:52: Bist du bereit?

00:02:53: Ich bin Einglück sehr spontan.

00:02:55: das war nicht abgesprochen!

00:02:58: Let's

00:02:58: go!

00:02:58: Challenge accepted.

00:03:01: Okay wir fangen mit was ganz leichtem an.

00:03:04: Was ist deine liebste Eissorte?

00:03:08: Dunkle Schokolade.

00:03:09: Lecker!

00:03:10: Hast du das schon mal in Kombination mit Zitrone probiert?

00:03:13: Nein, aber mit Himbeeren und Bananen...

00:03:16: Also auch mit Zithrone.

00:03:17: wirklich absoluter Gamechanger.

00:03:20: Okay, nächstes Mal steht er auf der Liste.

00:03:23: Ja, das Wetter wird jetzt zum Glück wieder schöner.

00:03:26: Zweite Frage.

00:03:27: Worauf könntest Du im Alltag nicht verzichten?

00:03:33: Oh, das ist eine schwierige Frage Sene.

00:03:35: Weil ich war schon sehr viel auf der Welt unterwegs und ich habe gesehen... Ich brauche wirklich tatsächlich nicht viel worauf ich nicht verzichten kann meine Zahnbürste!

00:03:53: Sehr gut.

00:03:54: Ansonsten sind die... ich komme nicht gerne, aber ich komme ohne Dusche aus.

00:03:58: Ich komme ohne Handy aus.

00:04:00: Das sogar manchmal richtig gerne!

00:04:03: Ich komme auch ohne Auto aus.

00:04:08: Nach sieben Wochen Jakobsweg kommt man echt ohne viel aus.

00:04:12: Ja cool, aber Zahnwürste ist auch schon sinnvoll.

00:04:19: Hast du schon geschafft?

00:04:21: Eine Frage habe ich noch.

00:04:22: Hast Du einen Lieblingstag in der Woche?

00:04:25: Oh, ich glaube es ist der Samstag!

00:04:29: Weil bei uns der Samstag in der Familie... Ich hab zwei Kids zu Hause von acht und zehn Jahren.

00:04:34: Samstag ist der entspannendste Tag weil wir alle wissen heute ist Familientag.

00:04:40: Das ist doch schön!

00:04:42: Guck mal die Fragen waren gar nicht schwer

00:04:44: oder?!

00:04:46: Jetzt

00:04:47: kannst du dich entspannen, weil jetzt geht es tatsächlich um Dinge in denen Du Dich einfach auskennst.

00:04:51: Ich hab's ja in der Eingangs schon gesagt wir haben schon zwei Folgen über das Thema Fatigue aufgenommen damals mit Kerstin Krische unserer Psycho-Onkologin hier in der Hamptlinique Bellevue und dann könnte man sich erstmal fragen auch schon wieder eine Folge.

00:05:06: aber wie ichs auch in einer Einleitung beschrieben habe Es ist einfach ein Thema was so präsent ist im Leben der Betroffenen, dass es sich lohnt immer wieder genau hinzuschauen und verschiedene Perspektiven zu beleuchten.

00:05:19: Und genau das machen wir!

00:05:20: Ich habe eben schon von deinem sehr spannenden Hintergrund gesprochen.

00:05:23: du bist promovierte Sportwissenschaftlerin.

00:05:26: nimm uns doch mal mit wer bist Du?

00:05:28: Wie bist Du eigentlich zu dem gekommen was Du heute machst?

00:05:32: Ja, Cindy.

00:05:33: Manchmal ist es leichter zu sagen was man nicht isst als zu sagen, was man isst richtig?

00:05:38: Aber ich versuch das mal zusammenzuwasen.

00:05:40: also Sabrina Herr Dr.

00:05:42: Sabrin nach Hannes mein Name.

00:05:43: Ich bin Sportwissenschaftlerin Bin Natur-Liebhaberin über alles Ich bin super gerne draußen Ich bin selbstständig Ich bin Mutter Ich bin Ehefrau Tochter Und absoluter Schokoholik.

00:05:59: Das muss sich wohl bestehen.

00:06:01: Wie ich in die Onkologie reingerutscht bin, das war am Ende meines Studiums.

00:06:05: Ich habe an der Spotterschule in Köln studieren dürfen Und bin dort über einen Seminar in Methoden reingerutscht, die mal ein bisschen anders sind als die klassische Reha.

00:06:17: Und zwar war da ein Projekt... Da sind Studenten und der Prof.

00:06:21: Dr.

00:06:22: Schüle und heute Professor Baumann nach Norwegen gefahren mit Krebspatienten um Friluftslief zu machen also zehn Tage lang frische Luft Fortbewegen ohne motorische Hilfe.

00:06:36: Wir haben Iglus gebaut und drin geschlafen, wir haben Husky-Rennen gemacht.

00:06:43: Es waren nur Damen.

00:06:44: Ski Langlauf beigebracht, Schnischovanern etc.

00:06:50: Darüber durfte ich berichten und weil drei Tage vorher ein Student abgesprungen ist, durfte sie sogar mitfahren.

00:06:56: Sehr schön!

00:06:57: Das war mein erster Kontakt in der Onkologie selber so viel Freude bereitet, mit diesen Patientinnen zu arbeiten.

00:07:11: Dass ich dachte ach guck mal hier kann man ganz viel tun was meiner Natur auch so dieses Draußen sein und bewegen und sich selber in Bewegung bringen was damit zu tun hat.

00:07:23: Und dann weiß ich noch als wenn es gestern wäre wir haben eine Eisbar aufgebaut an der wir abends gesessen haben und Ich habe mir den Fräkbaumann zusammengesessen.

00:07:33: Ich glaube, das ist ein richtig guter Ansatz.

00:07:35: Die Leute mal rauszuholen von zu Hause, ja mal Abstand von zuhause haben und nur Fokus auf so me-myself und eine sind nur auf mich!

00:07:45: Aber zehn Tage... Das is wirklich nur so'n Tropfen aus dem heißen Stein.

00:07:51: Wir kennen es ja auch viel von Areha.

00:07:53: drei Wochen vier Wochen die sind wirklich gut.

00:07:56: aber dann komme ich nach Hause alles wieder wie früher und das ist unheimlich schwer Dinge zu integrieren.

00:08:05: Und dann habe ich gesagt, guck mal so diese sieben Wochen, sieben oder vierzig oder zweiundvierzig Tage die sind ja auch ein bisschen spirituell oder auch religiös.

00:08:17: Lass uns doch mal ein längeres Projekt machen!

00:08:19: Wie wär's denn mit dem Jakobsweg?

00:08:22: Und dann saß der Fräg da und meinte Ja, ja mach du man noch nicht okay.

00:08:26: Wenn er das sagt, dann mache Tatsächlich, ein Jahr eineinhalb Jahre später stand ich mit zwölf Brustkrebs-Patientinnen in der Nachsorge auf dem Jakobsweg.

00:08:39: Bis Saint-Jean-Piedeport, wo wir gestartet sind, sind sie alle hinter mir hergeduckelt wie kleine Küken der Entenmama hinterherlaufen.

00:08:48: und dann sind wir aus dem Zug ausgestiegen in Südfrankreich Und das Blatt hat sich umgedreht.

00:08:54: Ich war bis dahin perfekt vorbereitet Und danach nicht mehr.

00:08:59: Das fiel mir aber erst in diesem Moment tatsächlich auf und dann wussten die Frauen aber Bescheid, okay hier kriegen wir unseren Pilgerausweis her, hier den Stempel, hier die Muschel... Dann bin ich hinter ihnen her gelaufen und in dem Moment habe ich gedacht so wow richtig gut!

00:09:16: Und dann sind wir sieben Wochen gelaufen, aber nicht als Gruppe.

00:09:22: Es hat sie nachher verteilt und ich habe sogar empfohlen, alleine zu laufen.

00:09:26: Weil jeder trägt seinen eigenen Rucksack auch sinnbildlich nicht wahr?

00:09:31: Und jeder darf seinen eigenen Weg finden!

00:09:34: Ich hab das zwischendurch immer ein bisschen evaluiert weil es ja meine Diplomarbeit war mit Fragebögen... Und am Ende des Jahrkopfweges haben wir uns alle wieder getroffen in Santiago und am Ende noch am Fin del Mundo.

00:09:47: Das nochmal so ein bisschen weiter, am Ende der Welt wo die Seefahrer früher dachten okay hier hört die Welt auf.

00:09:54: Da haben wir in einem Restaurant gesessen, sind die in so einem richtig orichtspanischen Restaurant mit so dunklem Holz ungebügelten Tischdecken.

00:10:03: Ein bisschen muffiger Geruch!

00:10:06: Ich habe gefragt Was ist so deine Take-home Message, die du mitnimmst von diesem Weg?

00:10:15: Und da kam Christelda auf mich zu.

00:10:18: Christelde eine Frau, die finanziell immer gut und gut darstand auch offene Jakobsweg noch geschminkt die ersten Wochen kurze grau milierte Haare, eine ganz wundernhübsche Frau.

00:10:32: und die kam zu mir und sagte Sabrina Ich habe mein Leben lang gedacht, dass es wichtig ist die neuste Gucci-Handtasche zu haben.

00:10:40: Die sind scheinend nach außen und ich hab für mich mitgenommen.

00:10:44: nur wer Zeit hat ist reich.

00:10:48: Da krieg ich kein Saat!

00:10:50: Ich

00:10:50: nämlich auch immer noch.

00:10:51: Cindy.

00:10:52: wirklich und ab dem Moment wusste ich, ich bin hier ganz richtig Ich kann so viel geben und zeitgleich kann ich soviel nehmen, mitnehmen.

00:11:05: Soviel an Weisheit was andere Menschen erfahren haben mit einer schlimmen Diagnose wo ich jetzt schon von lernen kann ohne Diagnosis selber zu haben.

00:11:19: Und ja da hat mein Lernen dann auch im Fatigue angefangen.

00:11:25: ein Fragebogen beinhaltete Fatigue Und ich habe mich fleißig damit auseinandergesetzt, weil das gehört ja zu meiner Arbeit dazu.

00:11:33: Dann hab' ich noch den gleichen Jakobsweg nochmal laufen lassen dann später für eine größere Studie.

00:11:39: Das erste war eine Pilotstudiefrage der Machbarkeit und dann haben wir so tolle Ergebnisse bekommen in der ersten Studie, dass wir gesagt haben okay komm', wir machen es jetzt grösser, was wir eine wissenschaftliche Aussage kraften.

00:11:51: Da kam wieder Fatigue natürlich und dann habe ich mich noch mehr intensiv damit beschäftigt.

00:11:56: Aber heute weiß ich Cindy durch die ganzen Bücher, Studien, die ich gelesen habe über Fatigue.

00:12:03: Habe ich Fatigue damals gut verstanden?

00:12:07: Aber erst Jahre später und das war bestimmt zehn Jahre später als eine Dame mit echter Fatigue vor mir stand, hab' ich gecheckt.

00:12:15: Ich habs nicht begriffen Was Fatigue bedeutet?

00:12:18: Ich haabs verstanden aber nicht begriffen Und dann habe ich gesehen für Fatigue kann man echt ne Menge machen Und es gibt so viel Bedarf, ja wir wissen in der Nachsorge auch zehn Jahre nach Abschluss der Therapie leidet immer noch jeder dritte Mensch unter Fatigue.

00:12:39: Das ist keine Zahl die wir unter den Teppich kennen können und deswegen habe ich gesagt Leute es gibt ganz viel bedarf aber es gibt keiner der es macht dann mache ich das jetzt.

00:12:51: Außerdem bin ich selbstständig damit und greife Menschen mit Fatigue einfach kräftig unter die Arme.

00:12:58: Schön, Sabrina.

00:12:59: Also erstmal deinen Werdegang super schön auch mit diesen Geschichten wie du dazu gekommen bist.

00:13:04: das ist nicht einfach.

00:13:05: Du hast dich spezialisiert in der Uni hast dir halt einen Kurs ausgedacht und dann naja komm jetzt es ist fatig geworden sondern da sind wirklich Geschichten dahinter Da sind Menschen dahinter Und ich finde es gerade so spannend.

00:13:18: du sagst Die Lehrbücher, die beschreiben einen Fatig-Syndrom.

00:13:23: Was ist das?

00:13:24: Genau das ist ja auch das was wir hier im Podcast und auch täglich mit unseren Patienten auch schon erlebt haben.

00:13:30: Die Begegnung mit Menschen, die davon betroffen sind, dies nochmal eine ganz andere.

00:13:36: Was würdest du sagen außerhalb von den Lehrbüchern, sondern wenn du dich wie du es jetzt seit vielen Jahren tust ganz intensiv mit den Patientinnen und Patienten auseinandersetzt.

00:13:48: Wie würden die dieses Gefühl beschreiben?

00:13:50: Und was ist für dich mittlerweile ganz persönlich die Definition von Fatigue?

00:13:55: Fatigue wird von den Betroffenen als das schwerwiegendste Symptom beschrieben Symptom der Krebstherapie.

00:14:04: Ist es nicht Übelkeit, ist das nicht Schmerzen?

00:14:07: Nein!

00:14:08: Es ist die Fatigue.

00:14:11: Warum ist das so?

00:14:13: Weil sich Fatigue wie Wasser in alle Lebensbereiche rein drängt.

00:14:18: Es wirkt nicht nur auf körperliche Ebene und ich glaube Fatigue wird oft auf diese eine Ebene reduziert.

00:14:28: was ich tagtäglich höre sind dieses Fatigue ist eine bleierne Schwere, eine bleirne Erschöpfung.

00:14:39: Nein es ist keine Müdigkeit!

00:14:41: Nein das ist keine Erschöfffung die wir kennen nach Sport oder nach einem wirklich anstrengenden Tag.

00:14:48: Es ist eine ganz ganz schwere Erschüpfung.

00:14:53: Arme sind schwer Beine sind schwer mir drückt jemand die Augen zu sind die.

00:14:58: ich kann gar nichts dagegen tun.

00:15:03: Bei Fatigue ist ganz viel zu viel, ganz schnell zu viel.

00:15:09: Nicht nur was Geräuschepegel angeht sondern auch was Belastung.

00:15:12: zu vieles Kleinigkeiten können anstrengend sein wie ein Marathon das heißt vielleicht räume ich nur den Geschirrspüler aus bin danach aber so fix und alle dass sich mich aufruhen muss.

00:15:24: also auch mein Erschöpfungserleben hängt nicht gleichermaßen damit zusammen wie ich mich belaste.

00:15:32: Das muss nicht in einen Klang sein und das ist schwierig.

00:15:36: Ich habe ein sehr hohes Ruhebedürfnis, aber mein Schlaf ist nicht erholsam.

00:15:40: Und da beißt sich die Katze in den Schwanz nicht wahr?

00:15:43: Absolut!

00:15:44: Schmerzen können ebenso zu vertiegt dazugehören und sie massiv verstärken weil schmerzen kosten immer unheimlich viel Kraft.

00:15:53: Diese allgemeine reduzierte Leistungsfähigkeit steht ganz weit oben.

00:15:57: ja es ist also kein Mühde sein, es ist kein von.

00:16:02: ich muss mich mehr erholen.

00:16:03: Es ist etwas was keinen Schlaf der Welt wieder herstellen kann.

00:16:08: So fühlt sich Fatigue auf der körperlichen Ebene an.

00:16:12: Die anderen Ebenen lassen uns die auch gerne noch mit eingehen ums komplett zu machen das Kognitive.

00:16:18: also.

00:16:18: Betroffene sagen Sabrina ich lese eine Seite und weiß danach nicht mehr was da stand.

00:16:24: Ich gehe in die Küche weil ich drei Sachen holen will.

00:16:26: ich komme an Wenn ich Glück habe, weiß ich noch eine Sache.

00:16:31: Gesprächen zu folgen ja aufmerksam zu folge ist unheimlich anstrengend vor allem wenn noch Gespräche im Hintergrund zur Stadt finden.

00:16:40: also wenn wir uns jetzt auf einer Party unterhalten würden würde das für mich unendlich an streng sein Nebel im Kopf zu haben.

00:16:49: das sind so die Sachen die auf der kognitiven Ebene passieren.

00:16:52: und dann haben wir noch die emotionale Ebene.

00:16:55: Das lässt sich eigentlich schon ganz viel ableiten.

00:16:57: Ganz viel Angst steht im Vordergrund, Cindy bleibt das jetzt für immer so.

00:17:01: Wird es schlimmer?

00:17:02: Geht das wieder weg?

00:17:03: und was wenn nicht auf Hoffnungslosigkeit?

00:17:07: Wenn ich das jetzt schon fünf, sechs, sieben oder länger Jahre mit mir rumschleppe... Ich kann ja gar nichts tun!

00:17:13: Ich bin dem ausgeliefert, ich bin so unzuverlässig Cindy weil ich ständig Termine absagen muss und Verabredungen auch wenns schön ist.

00:17:21: Prostrationen Nichts klappt mehr wie früher.

00:17:27: Und warum ist das nicht so, dass es unendlich frustrierend und auch Trauer kommt hoch?

00:17:33: Weil ich mich von ganz viel verabschieden muss!

00:17:36: Nicht nur von Dingen die ich früher gerne gemacht habe sondern auch von Menschen mit denen ich mich früher gerne getroffen habe.

00:17:43: Da sind wir im letzten Bereich in dem sozialen Bereich und der wird leider sehr oft unterschätzt.

00:17:48: Der spielt aber eine massive Rolle.

00:17:51: wenn sich Freunde von mir verabschieden sind und das kenne ich schon in der Krebstherapie, aber wenn sie sich jetzt noch mal Freunde von wir verabsieden dann reduziert sich mein soziales Umfeld enorm.

00:18:02: Ich werde oft nicht verstanden weil wir Sende die keine Fatigue haben können dass nicht nachempfinden.

00:18:09: ja wir können nach empfinden wie es ist Kopfschmerzen zu haben Rückenschmerzen so haben und wenn jemand mit einem Gipsbein ankommt oder selbst mit einer Depression haben wir eine Idee, wie das sein könnte.

00:18:22: Bei einer Fatigue leider nicht.

00:18:24: und dann höre ich ständig Sprüche wie Ja mach doch mal mehr Sport.

00:18:28: wenn ich da den ganzen Tag so voll auf dem Sofa liegen würde wird es mir auch nicht anders gehen.

00:18:33: schlafe dich doch mal aus oder trink dir mal einen richtig starken Kaffee.

00:18:37: und das sind Sachen die mich zutiefst treffen als fatig Betroffener weil wenn diese Sache so einfach wäre würde keiner da sitzen.

00:18:46: in der Situation Wie mache ich das auf der Arbeitssende?

00:18:50: Gehe ich offen mit der Thematik um, habe aber dann das Risiko dass ich vielleicht mein Job verliere.

00:18:57: Dass ich vielleicht nicht mehr die coolen Projekte wie vorher bekomme sondern nur noch so keine Ahnung, nur lacht.

00:19:02: fünfzehn Aufgaben oder Alternative.

00:19:05: Ich verstecke es was mich aber so viel Energie kostet, dass sich eigentlich nach der Arbeit mich nur noch erholen kann und nur noch für die arbeit morgens aufstehe von den Krebsbetroffenen.

00:19:20: Dafür ist das Leben zu kurz, um nur für die Arbeit zu sein und dass es ganz schwierig auch die finanziellen Nöte, die auftreten allein durch eine Krebserkrankung aber dann verstärkt massiv noch wie so ein unter die Lupe gehalten werden wenn ich da noch Fatigue habe und vielleicht nur noch halb oder gar nicht mehr arbeiten gehen kann weil's einfach nicht geht.

00:19:40: Das ist wirklich sehr massiv einschneidend.

00:19:44: Mein erstes Gefühl wenn ich dir so zuhöre Und natürlich auch in dieser Onkoloib-Geebubble schon sehr lange Zeit arbeite, ist so ein bisschen Wut.

00:19:55: Wenn ich dir zuhöre habe ich das Gefühl es kann doch wohl nicht wahr sein wo es schon so ein schlimmes Symptom ist wo es die Menschen schon so einschränkt in ihrer Lebensqualität, dass dann eben noch von außen vom sozialen Umfeld so viele Steine entwickelt werden.

00:20:11: Ob's jetzt vom persönlichen Umfeld ist, vom Arbeitsumfeld

00:20:14: etc.,

00:20:15: da denkt man doch erst mal das kann doch nicht wahr sein.

00:20:17: aber du hast natürlich vollkommen recht jeder der mit Fatigue noch nicht in Berührung gekommen ist kann das erstmal nicht nachvollziehen.

00:20:24: wir in der Onkologie sprechen natürlich darüber.

00:20:27: Wir wissen, es gibt das ist beeinträchtig die Patienten enorm.

00:20:31: wenn man davon noch nie gehört hat vielleicht dann ist das erst mal ganz schwer greifbar.

00:20:36: du hast jetzt aber während deiner Ausführung schon oft gesagt dieses ja und man kann nichts machen man kann nicht machen Kann man wirklich nichts machen beziehen wir das erstmal auf den aktuellen Stand der Medizin?

00:20:48: Gibt es eine wirksame Behandlung oder sogar Medikamente gegen Fatigue?

00:20:53: Nein Es gibt keine Tablette gegen Fatigue-Sendil.

00:20:57: Und das ist schade, aber was es schon viel früher nicht gibt Sendil und da seid ihr in eurer Klinik anscheinend sehr gut aufgestellt, ist die Aufklärung über Fatigue.

00:21:10: Es gibt zwei ganz tolle Studien, die man zusammenbringen kann, die ein krasses Bild abgeben.

00:21:17: Achtzig Prozent des medizinischen Personals sagt ich habe über Fatig aufgeklärt.

00:21:24: Achtzig Prozent der Betroffenen sagen, ich habe noch nie etwas über Fatigue gehört.

00:21:30: Ja?

00:21:31: Ich weiß nicht wieder die Beratungsgespräche ablaufen.

00:21:33: wahrscheinlich wird ja haben sie Übelkeit, haben Sie Kopfschmerzen, haben sie Fatigue?

00:21:37: und er sagt oh Gott ja übelkeit ja Oh Gott Hausfall ja Schmerzen ja fatig.

00:21:41: ich habe keine Ahnung was das ist aber das will ich nicht auch noch haben auf keinen Fall ohne dass sich eine Idee davon selber habe.

00:21:47: Was ist Fatigue?

00:21:49: Und das würde ich mir viel mehr wünschen während der Akutherapie aber zumindest in der Reha, dass das ein Thema ist was nicht fatig heißt sondern oh Gott bist du auch immer so erschöpft.

00:22:02: Der kommst du einfach nicht mehr raus.

00:22:04: daher, dass es so beschrieben wird und deswegen ist mir so wichtig hier auch die Worte zu weiterzugeben, die die Betroffenen verwenden damit du dich als Hörer jetzt vielleicht denkst so ah ja krass!

00:22:17: Das bin ja vielleicht ich.

00:22:19: Oder du sagst, oh nee das spend ich nicht.

00:22:21: Ein Glück aber ich höre weiter zu weil meine Freundin aus der Reha-Klinik die kommt irgendwie kommt mir so vor und so kommen Leute auf mich zu sie nie sagen Oh Sabrina jetzt hat das ganze Ding einen Namen.

00:22:35: seit Jahren suche ich und mache Ich aber solange Du nicht weißt was es ist kannst Du nicht gezielt damit wirksam werden.

00:22:45: Was kannst du konkret dagegen tun, Cindy?

00:22:47: Das war deine Frage richtig.

00:22:48: Aber ich finde das gut weil ich habe mir tatsächlich auch überlegt dass wir diese Folge gar nicht fatig schon wieder nennen sondern Erschöpfung.

00:22:54: Ich hoffe natürlich auch immer, dass wir mit diesem Podcast nicht nur diejenigen erreichen, die schon in der Reha sind oder schon durch sind.

00:23:00: Sondern wirklich die, die noch an ganz anderen Punkten ihrer Krebsbewältigung stehen und dann eben auch schon über diese Begriffe überhaupt stolpern – Erschöpfung, Fatigue

00:23:10: etc.,

00:23:11: von daher hast du das echt gut zusammengefasst.

00:23:13: Und ich hoffe, dass gemeinsam genau diese Menschen dann auch erreichen können damit sie für sich selbst definieren können ist das was mich betrifft?

00:23:22: Wie kann ich eben vorgehen?

00:23:23: Und dann haben wir den Bogen zurückgeschlagen.

00:23:25: Wir wollen vorher vielleicht noch einen anderen Bogen machen und überlegen, was ist Depressionen?

00:23:29: Was ist Vertieg?

00:23:30: Weil beides wird oft verwechselt oder auch falsch diagnostiziert und falsch behandelt.

00:23:36: also mir sind doch schon Menschen über den Weg gelaufen die sagen Sabrina Ich werde seit sehr Jahren mit Antidepressiva behandelt aber es bringt nichts wenn's keine Depression ist.

00:23:47: und beides ist sich halt so ähnlich.

00:23:49: deswegen lasst uns hier gerne nochmal darauf eingehen.

00:23:52: Also während wir gesagt haben, eine Fatigue ist eine körperliche Schwere.

00:23:58: Ist eine Depression eher eine emotionale Lehre?

00:24:02: Ja damit kann man das gut unterscheiden.

00:24:04: Man kann auch mal unterscheidten.

00:24:08: habe ich Lust Dinge zu unternehmen.

00:24:12: fatig betroffener haben sehr viele Lust Dinge zu unternehmen.

00:24:16: Ja, die wollen!

00:24:17: Jetzt bin ich krankgeschrieben ja?

00:24:18: Ich komme aus der Reha keine Ahnung.

00:24:20: Ich will jetzt den Trommelkurs machen und den Sprachkurs und den Keller und endlich kann ich meinen Garten.

00:24:26: aber mein Körper macht mich nicht mit.

00:24:29: Und wenn ich oft die Erfahrung gemacht habe dass es mir danach vielleicht schlechter geht weil ich kann auch einen sogenannten Crash erleben Wenn ich mich überfordere das gar nichts mehr geht Habe ich irgendwann auch keine Lust mehr darüber.

00:24:42: Aber es liegt nicht am prinzipiellen Antrieb oder Lust Dinge zu machen.

00:24:46: Bei einer Depression kann das durchaus anders aussehen, da ist oft gar nicht die Lust da, Dinge zu unternehmen.

00:24:54: Bei eine starken Aktivierung kann es bei einem, hatten wir gerade gesagt, bei einer Fatih zu einem Crash kommen?

00:25:02: Bei einer depression kannst du durchaus gut anfühlen sich sehr stark zu belasten weil bei einer Depression wirkt das sehr, sehr gut.

00:25:11: Schlafentzug kann auch hier bei einer Depression wunderwirken, ja kennen wir.

00:25:15: Bei einer Fatigue würde ich nie auf die Idee kommen, da den Schlaf der schon unerholsam ist noch mehr zu reduzieren.

00:25:22: Der Energieverlauf im Tage – und bei Fatigue ist am Ende des Tages immer der Agulär!

00:25:27: Bei einer Depression kann es aufgrund der Aktivierung anders aufsehen.

00:25:30: Da kann abends dann eine Hochphase sein und sie sind so fit und munter und können dann wiederum nicht schlafen.

00:25:37: Und auch als letztes ist null Wissenschaftsendee, aber eine ganz wichtige Frage.

00:25:43: Fühlst du dich depressiv?

00:25:47: Diese Frage können Menschen mit und ohne Depressionsvorfahren gut für sich beantworten weil wir eine Idee haben was es eine Depression.

00:25:55: Und auch Menschen, die schon mal eine Depression haben, die können es ganz klar auseinanderhalten.

00:26:00: Was liegt wovor?

00:26:02: Deswegen ist diese Frage sich selber zu stellen oder auch anderen zu stellen durchaus sinnvoll und das ist so wichtig weil der Therapieansatz für Depressionen und Vertieg einer andere ist.

00:26:14: Und deswegen ist es wichtig hier zu differenzieren.

00:26:16: was liegt gerade vor?

00:26:18: beides kann auch Hand in Hand gehen.

00:26:19: dann es ist wichtig zu wissen was steht gerade im Vordergrund.

00:26:24: Das ist gut, um das einfach selbst nochmal für sich vielleicht auszuschließen.

00:26:28: Es gibt mit Sicherheit auch den einen oder anderen Krebsbetroffenen der durch die Erkrankung vielleicht sogar in eine Depression rutscht und dann sagt okay ich dachte jetzt es wäre fatig sondern dass man wirklich ganz klar abspaltet was ist hier eigentlich was?

00:26:41: Und welches Krankheitsbild muss ich am Ende vielleicht behandeln lassen?

00:26:46: Es ist ja so, dass du Schlaf- und Fatigue Coachings anbietest.

00:26:52: Das ist jetzt dein Unternehmen, damit hast du dich selbstständig gemacht.

00:26:55: Das heißt für mich erst mal es kann etwas getan werden was konkret getan wird.

00:27:01: da haben wir in der Vorbereitung fünf Säulen definiert die wir auch gleich nach und nach durchgehen.

00:27:07: Jetzt wäre es aber für mich erstmal interessant beziehungsweise auch für unsere Patienten die vielleicht aus der Reha kommen wieder mitten im Alltag sind mit der Arbeit konfrontiert werden, mit dem Familienalltag vielleicht mit der Pflege von Angehörigen und jetzt sagen poh das wird mir alles zu viel.

00:27:22: Ich habe die Kraft gar nicht dafür ich bin viel zu erschöpft.

00:27:25: Die sagen ich brauche Hilfe!

00:27:27: Sie versuchen jetzt dieses Coaching bei dir zu bekommen.

00:27:30: aber was genau beinhaltet dieses Coarching?

00:27:34: Bei dir?

00:27:35: wie läuft es ab und findet das irgendwo vor Ort statt?

00:27:38: oder ist das digital?

00:27:41: Okay, also es ist ein Online-Coaching.

00:27:43: Sandy, weil nichts anderes macht für mich für Fatigue Sinn!

00:27:47: Weil wenn ich schon alles so anstrengend für dich ist dann noch irgendwo hinzufahren und nicht war.

00:27:51: das soll ja nicht passieren.

00:27:52: deswegen aber dich rein digital.

00:27:54: du kannst von überall aus der Welt teilnehmen solange du Deutsch sprichst okay?

00:27:59: Weil das ist ein Coaching auf Deutsch.

00:28:03: Es ist ein zwölfwöchiges Coaching Das heißt Ich betreue Dich auch sehr sehr lange Und es ist ein Gruppencoaching.

00:28:10: Das heißt, ich bringe dich mit Menschen zusammen vor denen du dich nicht recht fertigen musst, dich nicht erklären musst sondern die genau wissen wie es dir geht weil's ihnen selber so geht und das fehlt im Alltag!

00:28:23: Und meine ganze Expertise und Erfahrungen sehen die das ist ja was man sich nicht alles aneignet im Laufe der Jahre Ich bin jetzt, lass mich überlegen, es sind fast zwanzig Jahre in der Onkologie durfte ich tatsächlich nach ein paar Fatigue Coachings hinten anstellen und durfte sagen, okay das meiste was das Coaching ausmacht ist dass sich dich wirklich mit den anderen Menschen zusammenbringen.

00:28:52: Und deswegen mache ich kein eins zu eins Fatigue coaching mehr weil es für mich keinen Sinn ergibt.

00:28:58: Und dann gehen wir jede Woche verschiedene Themen durch.

00:29:01: Ich schalte kleine Videos frei, ja wirklich häppchenweise dass du nicht überfordert bist die unter der Woche in deinem eigenen Tempo durchschauen kannst kurze leicht verständliche Videos also wirklich vertieggerecht aufgearbeitet.

00:29:14: Du hast ein Workbook weil die Frage ist immer In den Videos erfährst du Wissen über Fatigue und du brauchst ganz viel wissen über fatigue damit du dich verstehst.

00:29:25: Aber die große Frage ist immer, was machst du jetzt mit dem Wissen?

00:29:29: Wie passt das in meinen oder deinen Alltag rein.

00:29:33: Weil unsere Alltage können komplett verschieden sein.

00:29:36: ja ich bin zu Hause habe zwei Kinder einen Hund eine Katze und noch ein Pony und aber kein Mann und hab finanzielle Ängste und Nöte Und jemand anderes ist zu Hause mit erwachsenen Kindern, die sich für mich auch noch informieren.

00:29:51: Die mich zum Arzt begleiten, mein Mann geht arbeiten und finanziell läuft das hier zu Hause alles.

00:29:57: Das ist was komplett anderes.

00:29:59: Deswegen macht es keinen Sinn ein Plan zu erstellen sondern wirklich immer zu überlegen okay so ist vertieg dass brauche ich.

00:30:07: wie kann ich das in meinen Alltag wirklich integrieren umsetzen?

00:30:12: Und natürlich sind da Ähnlichkeiten, wenn wir über das erste größte Thema sprechen – Energiemanagement.

00:30:21: Wie viel Energie habe ich dann wirklich tatsächlich?

00:30:24: Das ist meistens nicht der schönste Schritt im Fatigue-Couching sondern tatsächlich ein sehr harter Schritt weil ich meistens sehen muss dass ich weniger Energie habe als ich mir eingestehen möchte und wenn ich dann ständig über meine Grenzen gehe oder gehen muss dann habe ich keine Chance, da wieder rauszukommen.

00:30:44: Und deswegen schaffst du dir unter der Woche in Ruhe die Videos an, machst dir deine eigenen Gedanken und dann kommen wir einmal in einer Woche in einen großen Videokoll zusammen wo wir immer eine gute Zeit haben.

00:30:57: Wir lachen zusammen, wir weinen zusammen, Wir haben ganz viel Austausch und wir stellen ganz viele Fragen.

00:31:07: Ich bin immer da, immer erreichbar.

00:31:09: Nicht nur in der Stunde sondern wir haben auch zusammen eine WhatsApp-Probe wo wir uns unter der Woche austauschen und wo immer Fragen gestellt werden können.

00:31:17: ich bin mehrmals am Tag da drin wo ich immer mal ein bisschen Impulse mache und auch so ein bisschen Chili Ding im Hintergrund.

00:31:23: ja so hey Cindy wie weit bist du mit deinen Hausaufgaben?

00:31:27: Sonntagabend sich die Videos anzugucken für Montagmorgen wenn da das Fatiguecoaching ist Das ist sehr spät

00:31:35: Und es ist auch anstrengend wieder Weil da ist ja wieder der Druck und der Stress da.

00:31:39: Genau, genau!

00:31:42: Und dann sind wir beim Thema Energiemanagement.

00:31:44: Wer bin ich?

00:31:45: Wie viel Energie habe ich?

00:31:46: Was kostet mir enorm viel Energie?

00:31:49: Und was gibt mir vielleicht Energie wieder?

00:31:53: Wir unterteilen die Fatigue an drei Schwere gerade.

00:31:56: Die erste, da kannst du noch durch Pause einiges kompensieren bei zwei und Stufe Drei... sag ich mal, dein körperliche Akku schwer wieder aufzufüllen.

00:32:08: Aber du hast noch einen kognitiven Akku und ein emotionalen Akku – und die kannst du wohl sehr gut auffüllen!

00:32:14: Das heißt zum Beispiel wenn ich nach der Gartenarbeit völlig platt bin, brauche ich eine körperliche Pause aber kann vielleicht eine Meditation machen wo ich mich gut konzentrieren kann?

00:32:27: Wo ich vielleicht an meinen Kraftort kehre oder meine Lieblingsmenschen-Imaginär treffe wo vielleicht der Elurungen von Frühjahr hoch kommen, die mein emotionalen Akku wieder auffüllen.

00:32:40: Und das ist ganz, ganz wichtig!

00:32:43: Energiemanagement heißt auch wenn ich Kraftreue bei Identifiziere, die nicht dastehen zu lassen sondern mich zu fragen okay was mache ich denn jetzt damit?

00:32:54: Kann ich sie irgendwie eliminieren?

00:32:57: kann ich Sie weitergeben an andere wenn es Aufgaben sind?

00:33:01: aber wenn zum Beispiel Menschen sind die vielleicht auch nachts neben mir im Bett schlafen, dann wird das vielleicht schwierig.

00:33:08: Dann stellt sich die große Frage wie kann ich lernen damit anders umzugeben?

00:33:15: Allem an allem solltest du danach einen guten Übersicht haben über dein Energiestatus.

00:33:21: Der zweite große Schritt ist das so genannte Pacing.

00:33:24: Pacing könnte man übersetzen als Energie sparen.

00:33:29: Wo kann ich im Alltag überall Energie sparen, damit dich am Ende des Tages ein bisschen Energie übrig habe?

00:33:36: Diese Energie solltest du nicht in den zusätzlichen Haushalt stecken.

00:33:40: Sondern du solltest sie entweder in schöne Dinge investieren ja endlich mal wieder sich mit Freunden treffen oder einen Spieleramt mit den Kindern machen was auch immer oder investieren und das sage ich ganz bewusst investieren in körperliche Aktivität.

00:33:56: Und jetzt denken vielleicht alle, ja, ich muss Sport machen.

00:34:02: Ja du solltest dich bewegen und zwar ganz gezielt.

00:34:06: Wovon nicht abraten sind die ist ein aktiven Alltag zu haben?

00:34:12: Alle onkologischen Leute Patienten oder ehemalige Patienten werden einen aktiven alltag so lange sie keine Fatigue haben.

00:34:20: Wenn du aber Fatigue hast und du verstreuselst deine Energie, wie mit so einem Salzstreuer über den Tag hier ein bisschen spazieren.

00:34:27: Da ein bisschen Treppe da ein bisschen Haushalten, bisschen Garten, ein bisschen Fahrrad fahren dann hast du keinen großen Trainingseffekt dadurch oder?

00:34:35: Aber wenn ich das einspare weil ich dann abends oder wann auch immer auf jeden Fall tagsüber ein bisschen Energie übrig habe um gezielt jetzt zwanzig Minuten zu trainieren Fulst der mir gut tut?

00:34:50: Mit einer, weiß ich, dreißig-dreißig Methode die mir unheimlich guttut oder anderen Methoden wie Borgscala etc.

00:34:59: Dann wird daraus Schritt für Schritt und zwar wirklich in Ministritten mehr Energie, mehr Kraft Und so kann ich mich langsam wieder aus meiner Fatigue rausholen.

00:35:11: Ob's ganz weg geht, Cindy!

00:35:13: Das ist ein Blick in die Hexenkurbel.

00:35:14: das will ich nicht wagen Aber es wird ihr deutlich besser gehen.

00:35:18: Nicht mit viel, viel, Viel sondern mit das was in deinen Rahmen passt Was heute reinpasst und was dich nicht überfordert Sondern immer an deiner Grenze ist.

00:35:31: zu dem was gerade noch gut tut Und die dann langsam in Minitippelschritten nach oben schieben So funktioniert Training mit Fatigue.

00:35:40: Ich fühle mich gerade selbst als würde ich gerade gekocht werden von dir.

00:35:45: Gut, ich denke alle Hörerinnen und Hörern bekommen dadurch schon mal einen Geschmack.

00:35:51: Wie du mit deinen Kunden – das sind ja deine Kunden, Patienten letztendlich sprichst!

00:35:57: Das ist wahnsinnig mitnehmend motivierend und man muss auch viel selbst reflektieren dass ich auch oft mal erwischt.

00:36:05: Ich kann in der Geschichte erzählen, mich rief eine Frau an...ich nennen sie jetzt mal Anna und Anna meinte Sabrina, ich war beim Arzt!

00:36:11: Und der Arzt hat gesagt ja du bist immer so erschöpft, dann mach doch einfach mal mehr Sport, damit es dir besser geht.

00:36:18: So was assoziieren die Deutschen mit Sport?

00:36:22: Weißt

00:36:22: das?

00:36:23: Tieren gehen, Joggen gehen, Fahrrad fahren

00:36:25: Nichts sind die, das ist eine Katastrophe.

00:36:27: Eine große Umfrage hat gezeigt Fußball-Weltmeisterschaft ist die

00:36:31: erste Reaktion.

00:36:35: Was verbindest du mit Fußballweltmeistershaft?

00:36:37: Höher schneller weiter der Beste sein oder?

00:36:40: Eigentlich

00:36:40: hätte ich das jetzt mit Beer und Public Viewing verwundet.

00:36:43: Wird immer schlimmer.

00:36:45: lassen wir das!

00:36:46: Auf jeden Fall Anna hat sich gesagt okay ich muss Sport machen.

00:36:49: Sport ist für mich... Joggen gehen, also hat sie angefangen einmal die Woche joggen zu gehen.

00:36:54: Und es wurde nicht besser, sind die?

00:36:59: Anna war immer noch erschöpft!

00:37:01: Also Annas logische Konsequenz und das ist überhaupt nicht scherzhaft gemeint sondern wirklich dass es Realität hat gedacht ich strenge mich nicht genug an.

00:37:12: Also logischer Konsequent, Anna geht zwar mal die Woche juggen.

00:37:17: Paradoxerweise in Annas Kopf ist sie noch erschöpfter geworden, also muss mich noch mehr anstrengen.

00:37:26: Sie ist dreimal die Woche joggen gegangen und hat es am Ampel an der Straße zusammengebrochen.

00:37:33: Und das ist das deutleste Zeichen dafür.

00:37:36: Viel hilft nicht viel übrigens bei keinem, ja?

00:37:40: Bei keinem!

00:37:41: Aber bei Fatig am allerwie nixens... Und deswegen ist das ganz, ganz wichtig hier dieses Dogma von den Schultern zu nehmen.

00:37:48: Von den Betroffenen und zu sagen hey nein du musst nicht viel leisten!

00:37:52: Du musst dich nicht über deine Grenze bringen.

00:37:56: Du sollst sogar da drunter bleiben.

00:37:57: Ganz knapp aber immer darunter bleiben und dann hast du eine Chance gut zu trainieren, gezielt zu trainiert und dich eben daraus zu

00:38:10: holen.

00:38:11: dem Energiemanagement gesprochen und auch von der Säule der Bewegung.

00:38:16: Wir hatten im Vorgang auf diesen Podcast quasi dann auch schon andere Sachen definiert, wir haben über Pausen gesprochen.

00:38:24: das hast du eben auch schon mal angerissen über den Schlaf.

00:38:28: also wir haben ja jetzt schon oft gesagt von wegen, naja den Schlaft ist doch einfach weg.

00:38:32: das habe ich hier sogar im Eingang gesagt Schlafst doch einfach weg.

00:38:37: Wissen aber auch schon durch die Folgen vorher und auch durch unsere heutige Folge, man kann verticklich wegschlafen.

00:38:44: Und das letzte was oft unterschätzt wird ist das Thema Mindset.

00:38:47: Diese drei Säulen würde ich gerne einmal noch besprechen weil sie ja auch großer Bestandteil deines Coachings sind.

00:38:54: Könntest du zu diesen Punkten nochmal etwas sagen?

00:38:57: Ja, wangen wir mit der größten Pause an dem schlafen

00:39:02: Sehr gut.

00:39:04: Ich arbeite hier im Avocado-Prinzip.

00:39:07: Also als erstes gehen wir an den Kern, weil ohne den Kern würde es die Avocado nicht geben.

00:39:13: Hat dein Körper alles was der braucht um einen guten Schlaf zu produzieren?

00:39:18: Ja, habe ich alle Nährstoffe.

00:39:21: Liegt da eine psychische Erkrankung vor?

00:39:24: Es gibt keine psychischen Erkranken ohne Schlafstörungen die das vielleicht auch noch massiv twigert.

00:39:30: Habe ich eine Schlafabnödie auch vertiegähnliche Symptome kreieren kann dass es ganz wichtig abzuchecken.

00:39:37: Als zweites gehen wir ins Avocado Fleisch.

00:39:40: Das erkläre ich gleich.

00:39:42: aber was sie meisten machen wenn Sie Schlafproblemen haben sie kratzen an der Avocadoschale.

00:39:48: Hast du schon mal so ein schönes Avocadopüree gemacht und hat das auf einmal ein Stück Schale im Mund?

00:39:53: Ja.

00:39:53: Schmeckt das gut?

00:39:55: Nein!

00:39:57: Also, lernen wir schon die Avocado-Isseschale ist es anscheinend nicht.

00:40:01: aber was stellt die Avocadoschale da sämtliche Schlafhygieneregeln?

00:40:07: Kleiner Test für dich Cindy, wo bist jetzt der Schlaf?

00:40:11: Und ich sage dir jetzt, du musst dich vorher entspannen, sonst kannst du ja nicht funktionieren.

00:40:14: Du darfst kein Alkohol trinken, sonst auch nicht!

00:40:17: Du brauchst das perfekte Kopfkissen und Zutecke ansonsten kannst du auch nicht gut funktionieren.

00:40:21: Ich muss vorher noch eine halbe Stunde Jora machen, sonst gebe ich dir gar keine Chance.

00:40:25: Ich darf nicht zu schwer essen, nicht zu spät essen.

00:40:28: Sport machen Ja auf jeden Fall muss sich aber nicht drei Stunden vorher.

00:40:32: Es muss absolut dunkel sein, sonst kannst du nicht funktionier'n.

00:40:35: Lieber Schlaf, du brauchst siebzehn Komma fünf acht drei Sieben Grad Celsius damit du funktionieren kannst.

00:40:42: Okay dann lass ich

00:40:45: es.

00:40:45: Warum?

00:40:45: Was macht das mit ihr schlafen?

00:40:47: Habe ich gar keine Lust.

00:40:48: da muss sich mich ja komplett vorbereiten und gucken.

00:40:52: ist heute der richtige Vollmond?

00:40:54: stehen die Sterne richtig um zu sagen okay ich komme

00:40:56: Ja ganz genau so funktioniert schlafe nicht.

00:40:59: Es ist so ein Stress an seinen Druck und auch eine Wartungshaltung die ich auf dich ausübe.

00:41:05: und wer schlafen will, der wird wach bleiben.

00:41:08: Schlaf kann man nicht erzwingen.

00:41:12: Deswegen ist das anscheinend für falsche Vorgang.

00:41:14: aber das machen die meisten aus bestem Gewissen um ihren Schlaf zu verbessern.

00:41:19: was viel wichtiger ist dass du in dich rein schaust.

00:41:23: was blockiert denn eigentlich mein Schlaf?

00:41:26: In neunzig Prozent der Fälle, Sabrina ich stehe so unter Spannung.

00:41:31: Ich mache mir so eine Gedanken!

00:41:33: Ich bin emotional und auch körperlich auf seinem loch hohen vielleicht stressigen Niveau.

00:41:38: Ich komme einfach nicht zur Ruhe.

00:41:40: Ich wache nachts auf gucke auf die Uhr da kommen die Gedanken.

00:41:44: Ich liege mich abends ins Bett und statt einzuschlagen wie alle einen ganzen Haus lege ich wach Und dann denke ich nach und dann gucke ich auf die Uhr.

00:41:53: Oh Gott, eine halbe Stunde lege schon wach?

00:41:55: Eine Stunde leege schon wacher?

00:41:56: Anderthalb Stunden lege ich schon wachen?

00:41:57: Oh Gott!

00:41:58: Wie soll der Tag nur morgen werden?

00:41:59: oder whatever?

00:42:01: Oder was viele fatnikbetroffene Berichten sind die ist Sabrina.

00:42:06: eigentlich schlafe ich total gut.

00:42:08: Ich schlaffe gut ein Schlafe vielleicht auch gut durch Aber morgens bin ich wie vom Lkw überfahren.

00:42:16: Und auch hier darf man gucken, dass man abends sich selber und sein nerves System nach unten reguliert.

00:42:23: Dass man schaut, dass es dem Körper die Chance gibt in die Entspannung zu kommen.

00:42:31: und das zweitgrößte Rätchen.

00:42:33: Das würde ich sagen regelmäßig schlafen gehen und zwar nicht Montag bis Freitag sondern Montag- bis Sonntag zur selben Zeit ins Bett, zur selbe Zeit wieder raus.

00:42:43: Tagsüber nur das Schlafen was nötig ist damit ich mir den Nachtschlaf nicht tagsüber schon hole.

00:42:52: Und als dritte oder viertes Größtes Rätchen würde ich sagen, schau mal an wann du wie viel Licht konsumierst.

00:42:59: Bist du vormittags mal draußen eine halbe Stunde und tankst Tageslicht?

00:43:03: Oder haust du dir abends dann nochmal im Badezimmer die helle LED Blaulicht dusche um die Ohren quasi?

00:43:11: Das würde ich als letztes Rädchen nehmen.

00:43:13: Okay!

00:43:17: versuchen sollen, nur das nötigste an Schlaf zu konsumieren.

00:43:21: Was mache ich dann als Fatigue-Patient?

00:43:23: Wenn ich diese Müdigkeit, dieser Erschöpfung habe, dann mache ich wahrscheinlich Pausen aber wie gestalte ich die wenn ich nicht schlafen darf?

00:43:31: Genau also erst mal.

00:43:32: einem erwachsenen gesunden Menschen wird eine Pause alle neunzig Minuten empfohlen.

00:43:38: Alle Neunzig Minuten!

00:43:39: Da hat es schon regelmäßig sein dener.

00:43:42: Als Fatigue-Betroffener würde ich dir empfehlen, maximal also spätestens alle sechzig Minuten eine Pause zu machen.

00:43:50: Wenn je nach Fatigue schwere Grad nicht häufiger.

00:43:54: Eine Pause dürfen wir nicht immer gleich im Kopf haben.

00:43:56: Ich muss mich jetzt in einer halben Stunde hinlegen und schlafen Sondern eine Pause kann auch einfach mal aussehen Ich drehe mich vom Bildschirm weg Und starre zwei Minuten Mal aus dem Fenster damit ich nicht immer denselben Abstand mit den Augen auf dem Bildschirm habe, sondern meine Augen auch mal was anderes sehen.

00:44:15: Wenn ich länger Zeit habe vielleicht fünf Minuten kann ich auch mal einen Buddy-Scan machen.

00:44:20: Lehn mich zurück, Augen zu und einmal in mich reinhorchen.

00:44:24: Vielleicht sag mal Fahrstuhl fahren von den Zehnspitzen bis zum Scheitel.

00:44:28: Einmal abchecken Was ist da eigentlich gerade los in mir?

00:44:32: Nicht bewerten Sondern einfach sich danach fragen Was braucht das jetzt gerade?

00:44:39: Ah, okay.

00:44:40: Ich habe gemerkt ich hab jetzt hier schon drei Stunden hintereinander Meetings gehabt.

00:44:44: Ich weiß schon nicht mehr wo mein Kopf steht.

00:44:46: Mein Kopf braucht grad ne Pause.

00:44:49: So dann kannst du vielleicht eine Runde spazieren gehen.

00:44:51: ja da kannst du dich körperlich betätigen oder du kannst deinem Kopf enorme Ruhe geben durch eine schöne Musik die du dir zum Beispiel auf die Ohren legst.

00:45:01: Ja, ich habe gerade die Erfahrung gemacht in den letzten Jahren.

00:45:03: Ich verbiete... Ich verbite!

00:45:05: Ich biete im Fatigue-Couching ganz viele verschiedene Meditationsarten an.

00:45:10: also ne Fantasiereise eine Körperreise.

00:45:13: Atmung kannst ihr alles bedienen und aber auch Delta Waves so Frequenzsteuerungen vom Gehirn Und ich merke dass das enormen Anklang findet.

00:45:24: ja ansonsten kannst du mal das schwierigste ever probieren Nichts machen.

00:45:31: Ich wusste, dass das kommt!

00:45:35: Das ist tatsächlich so schwierig.

00:45:37: Das Schwierigste?

00:45:38: Ja Gedanken ziehen lassen einfach nur sein.

00:45:42: und das ist das Schwierige weil wir alle leisten müssen wenn wir nichts machen sind für nichts wert.

00:45:47: und da sind wir eigentlich beim letzten Punkt den du schon angesprochen hast das Mindset Wenn ich immer so ein kleines Männchen auf meiner Schulter sitzen habe, was sagt Orsabrina?

00:45:56: Du musst alles alleine machen.

00:45:57: Alles muss perfekt sein!

00:45:58: Du darfst nicht um Hilfe fragen.

00:46:00: Ja wenn du heute nicht alles schaffst dann oh Gott was bist du sonst für eine faule Socke?

00:46:05: das treibt mich jedes mal über meine Grenzen und vielleicht kennst du diese Pyramide wo ganz oben steht Identität.

00:46:14: die Identität basiert auf meinen Werten und meinen Glaubenssätzen.

00:46:18: Das wiederum macht meine, ja das was ich tue so Fähigkeiten, Fertigkeiten mein Handeln aus und zum Schluss auch meinen Umfeld aus.

00:46:28: Wenn ich also immer nur daran arbeite meine Fähigkeit und Fertigkeiten zu verändern wird sich ein bisschen etwas verändern aber nicht grundlegend.

00:46:37: Das heißt es ist zwingend notwendig eine Etage höher zu gehen an meinen Werten und meinen Glaubenssätzen zu arbeiten damit sich der Rest, wie so ein Rattenschwanz hinten dran mit verändern kann.

00:46:50: Und deswegen ist es wichtig rein zu gucken.

00:46:52: was habe ich eigentlich für Bedürfnisse Cindy?

00:46:55: Hat dir das irgendjemand mal beigebracht dass du das weißt?

00:46:58: Zum Teil schon Mit Sicherheit!

00:47:01: Ich glaube aber viel eben Miterziehung zu tun und welche Glaubenssätze man eben hat.

00:47:07: Naja, viele wachsen mit dem Glauben Satz auf ich muss halt funktionieren.

00:47:11: es wird schon wenn man da nicht auf sich hört glaubt das ist so ein bisschen ja so'n Teufelskreis der da entsteht.

00:47:19: Genau deswegen darfst du für dich selber lernen dass du Pausen machen darfst.

00:47:26: Nicht musst sondern darfst.

00:47:28: warum?

00:47:29: weil es dir gut tut.

00:47:30: Warum?

00:47:31: Weil wenn's dir nicht gut geht Kannst du nicht geben.

00:47:35: Richtig, und wenn Du das auf Deine Pyramide überträgst die Du gerade eben bildlich gemacht hast ist es ja auch so wenn Du quasi Dir nicht selbst geholfen hast kannst Du ja gar nicht diesen Anspruch erfüllen deinem Umfeld deinen Liebsten, deinen Kindern, deinen Partner oder deinen Eltern auch gerecht zu werden und vielleicht die Rolle einzunehmen die sie von Dir erwarten

00:47:56: Ganz genau.

00:47:56: Und deswegen ist es ganz wichtig auch, dass zu hinterfragen und nur wenn ich meine eigenen Bedürfnisse kenne kann ich sie nach außen kommunizieren.

00:48:04: Ah Sabrina aber wie mache ich das denn?

00:48:06: Ja

00:48:06: das wäre die nächste Frage gewesen!

00:48:08: Wie mache ich's denn ohne jemanden auf dem Schlitz zu treten?

00:48:10: Ohne diejenigen, die mir vielleicht auch diese Glaubenssätze vorgelebt haben irgendwie auf den Fuß zu tretern und zu sagen ja nee jetzt will ich gar nicht funktionieren.

00:48:21: Das wirkt erst mal so sehr abblockend

00:48:24: Ganz genau, indem du immer bei dir bleibst mit deinem

00:48:26: Gespräch.

00:48:27: Ja?

00:48:27: Indem du so sofort sagst Sabrina Du hast die Geschirrspülmaschine nicht ausgeräumt.

00:48:33: Okay ich bin schuld ja und du hast mich angegriffen.

00:48:36: jetzt habe ich nur noch zwei Chancen entweder Ich gehe in die Defensive oder ich greif zurück an.

00:48:43: Aber wenn du sagst ey weißt du Wenn ich morgens in die Küche komme Du weißt ich bin absolut am Morgenmuffel.

00:48:50: ich brauche morgens meine Ruhe Und meine Ordnung in der Küche Und wir hatten ja zusammen den Plan erstellt und das steht drauf, dass du abends für die Küche verantwortlich bist.

00:49:00: So dass ich da morgens gut drin arbeiten kann.

00:49:03: Wie können wir das gemeinsam schaffen?

00:49:06: Dass das einfach so ist, dass wir beide unsere Bedürfnisse haben.

00:49:10: Du wolltest es nicht morgens machen sondern abends... ...und ich brauche das morgens!

00:49:14: Ja wie schaffen wir das gemeinsam?

00:49:16: also dich auch verletzbar machen indem du deine bedürfnisse nach außen kommunizierst weil Es ist ein absoluter Wunschdenke.

00:49:25: Und das wird auch immer ein Wunscht denken, dass unser Partner, unsere Partnerin uns unsere Wünsche von den Augen ablesen kann.

00:49:31: Halleluja!

00:49:32: Das stimmt.

00:49:33: So funktioniert eine gesunde Beziehung nicht.

00:49:35: Sie funktioniert nur wenn du selber weißt was du brauchst und dass deinem Partner-Partnerin sagt, dass sie darauf adäquat eingehen kann.

00:49:44: Dann kann der Partner reagieren und sagen oh Schatz du hast komplett recht weiß so mein Tag ist so durchgetaktet und ich habe so viel um die Ohren wenn ich nach Hause komme, ich habe das einfach nicht mehr auf dem Schirm.

00:49:55: Mir würde es helfen, wenn du mich abends drin erinnerst und ich dachte immer die ganze Zeit oh Gott!

00:50:00: Wenn ich dem jetzt schon wieder sage ist der total genervt von mir.

00:50:04: Nein, das würde ihm helfen.

00:50:05: Und deswegen ist es wichtig so offen darüber zu sprechen.

00:50:10: Das ist ein Thema und das ist aber ganz, ganz wichtig.

00:50:15: Jetzt haben wir einen riesig großen Überblick darüber bekommen, was du eigentlich so machst.

00:50:21: Wie du auch Menschen über die Krebsdiagnose und Krebstherapie hinaus helfen kannst, behilflich sein kannst... Was würdest Du denn sagen für wen?

00:50:30: oder ab welcher Stufe?

00:50:32: Du hast ja eben auch schon von Stadien gesprochen.

00:50:34: Für wen ist denn so ein professionelles zwölf Wochen Coaching geeignet?

00:50:39: und natürlich müssen wir die Frage stellen, wer übernimmt denn da die Kosten?

00:50:45: Für wen es geeignete ist?

00:50:46: für allen, die in Arihanachsorge sind also eine Akkottherapie wenn ich nicht die richtige Ansprechpartnerin.

00:50:53: In Arihanahsorge ohne schwere psychische Erstürungen dabei und die ihren Alltag zumindest noch halb gewuckt bekommen.

00:51:09: Für Menschen, die aufgrund der Fatigue wobei ich etwas beim Krebs jetzt selten erlebt habe aber die nur noch im Bett liegen bin ich auch nicht die richtige Ansprechpartnerin.

00:51:18: dafür hab' ich zu wenig Ansetzungspunkte im Alltag.

00:51:23: Aber ansonsten egal Männlein, Weiblein, egal welche Krebsart vorliegt könnt ihr euch alle an mich wenden.

00:51:31: Da es kein ICD-X Schlüssel gibt, sind die noch nicht.

00:51:35: Ich hoffe ja auf neue Leitlinien und neue Vorsätze übernimmt das keine Krankenkasse.

00:51:43: Das heißt, dass ist eine Privatleistung.

00:51:46: was ich gerade mache und wenn das hier irgendwelche Patientenorganisationen oder Stiftungen hören, was ich grade sehr viel mache?

00:51:58: Organisationen zusammen, die sich das sponsern lassen.

00:52:01: Entweder über ein Pharmaunternehmen, über andere Sachen oder aber auch über einen Projektantrag, über Krankenpassen, dass wir das darüber finanzieren lassen können und die Teilnehmer dann kostenlos teilnehmen können ist aber gerade noch im Aufmarsch.

00:52:20: ansonsten es eine Privatleistung

00:52:23: Umso wichtiger, dass wir drüber sprechen.

00:52:28: Aber du kaufst nicht die Katzen in den Sack wenn du dich bei mir meldest sondern ich mache mit jedem, mit jeder vorher ein eins zu eins Gespräch.

00:52:37: Zwanzig Minuten lang nehme ich mir die Zeit um wirklich abzuklären kann ich dir wirklich helfen?

00:52:43: Siehst Du einen Sinn darin das ich dir helfe?

00:52:46: und wenn wir beide das mit Ja beantworten können dann biete ich dir einen Platz im Fatigue-Coaching an.

00:52:51: Also es ist nicht so, dass du auf meine Homepage gehst und das in den Einkaufswagen legst und drin bist!

00:52:57: Nein, so funktioniert das nicht.

00:52:59: Aber genau diese Homepage können wir auf jeden Fall unsere Shownotes packen damit jeder der jetzt sich angesprochen gefühlt hat und sagt hey Mensch ich habe mich jetzt in diesem Podcast schon so motiviert gefühelt von ihr, dass man dann sagt Hey Ich möchte davon mehr erfahren oder möchte gucken?

00:53:14: Ist das für mich geeignet?

00:53:16: Hinterlegen wir alle deine Kontaktdaten.

00:53:19: Und jetzt würde ich dich gerne zum Schluss noch fragen,

00:53:23: vielleicht

00:53:23: mit kurzen Worten.

00:53:25: Wenn jemand gerade mitten in der Fatigue steckt von unseren Hörern und Höreren und denkt, oh, ich schaffe das jetzt grad alles nicht?

00:53:32: Was würdest du dieser Person gerne

00:53:34: mitgeben?".

00:53:41: Das würde ich ihr raten.

00:53:50: Hör auf dich, hör auf dein Bauchgefühl!

00:53:53: Sei liebvoll mit dir und melde dich gerne bei

00:53:56: mir.".

00:53:57: Jetzt habe ich zum Schluss nochmal eine Gänsehaut bekommen aus Sabrina.

00:54:02: so schön also.

00:54:04: ich glaube wir haben jetzt auch noch mal ne ganze Fülle mehr an Informationen und auch Perspektiven bekommen zu dem Thema Fatigue.

00:54:11: natürlich ist auch hier nochmal die Empfehlung Wenn ihr mehr zum Thema wissen möchtet, natürlich entweder auf Sabrina's Homepage.

00:54:18: Aber ihr könnt euch auch unsere vorherigen Podcasts zum Thema Fatigue anhören.

00:54:22: Wir haben ein Thema über das Thema Schlaf eine Folge aufgenommen.

00:54:27: Also wir haben da wirklich schon viel gemacht zum Thema weil es eben so wichtig ist.

00:54:32: aber ich glaube mit diesem schönen Satz den du eben gesagt hast sei deine beste Freundin sind wir auch am Ende der Folge angekommen und haben das wirklich schön ruhig gemacht.

00:54:41: Ich hoffe, ihr konntet etwas für euch mitnehmen.

00:54:44: Ich konnte auf jeden Fall wieder total viele neue Impulse sammeln.

00:54:47: Danke dafür und danke auch für die Zeit und diese Spontanität!

00:54:50: Und danke vor allen Dingen, dass du dich gemeldet hast – auch alle anderen draußen, die sagen hey ich hätte auch mal ein tolles Thema für den Hammer Stark Podcast.

00:54:59: Meldet euch gerne dann geht es euch vielleicht genauso wie Sabrina und mir.

00:55:03: Ganz kurz danach sitzen wir schon hinter dem Mikrofon zusammen.

00:55:07: Und ich dachte wirklich, wir haben uns am Telefon gehört und es war so ein Matchmade in Heaven fandig!

00:55:12: Wir haben direkt gemerkt okay, wir verstehen uns und wir sind da irgendwie auf einer Wellenlänge und merken uns liegt das Thema einfach am Herzen.

00:55:21: Vielen vielen Dank dafür, liebe Sabrina.

00:55:24: Sehr sehr gerne Danke für die Einladung nochmals.

00:55:26: Gerne

00:55:28: und auch euch da draußen natürlich wieder vielen Dank fürs Einschalten dass ihr mit dabei wart Und wenn ihr mögt, schaut gerne auch bei Instagram vorbei at hammerstark.podcast.

00:55:37: dort teilen wir ja immer ganz viele ergänzende Informationen und Inhalte zu den Folgen und dann würde ich sagen macht's gut!

00:55:44: Tschüssi und vergesst wie immer eins nicht Ihr seid Hammer Stark.

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